Agnies­z­ka Brug­ger: „AfD ist das Ge­gen­teil von uns“

Die Grü­nen-Kan­di­da­tin sprach über die Ab­gren­zung zu an­de­ren Par­tei­en, Die­sel­au­tos und ih­ren Vor­na­men

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RAVENSBURG (jab) - Schon gleich zu Be­ginn der Ver­an­stal­tung hat­te sich um den Tisch der Grü­nen-Kan­di­da­tin Agnies­z­ka Brug­ger ei­ne Men­schen­trau­be ge­bil­det. Als Ers­tes wur­de die 32-Jäh­ri­ge ge­fragt, war­um auf dem Stimm­zet­tel der Na­me „Ag­nes“ste­he. Brug­ger er­klär­te das da­mit, dass sie ur­sprüng­lich aus Po­len kom­me und ihr Vor­na­me bei der Ein­rei­se nach Deutsch­land „ein­ge­deutscht“wor­den sei.

An­schlie­ßend woll­te ein Be­su­cher wis­sen, was Brug­ger von ei­ner Ver­län­ge­rung der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode auf fünf Jah­re hal­te. Die Grü­nen-Po­li­ti­ke­rin mein­te, da­ge­gen ha­be sie nichts ein­zu­wen­den. Hin­ge­gen ge­fällt es ihr ei­ge­nen Aus­sa­gen zu­fol­ge gar nicht, dass die Ab­ge­ord­ne­ten selbst über ih­re Diä­ten ent­schei­den.

Im wei­te­ren Ver­lauf er­läu­ter­te die 32-Jäh­ri­ge ih­re Hal­tung zu Die­se­lund Elek­tro­fahr­zeu­gen („Das Ziel muss Emis­si­ons­frei­heit sein“), zur AfD („Das kom­plet­te Ge­gen­teil von den Grü­nen“) und zum Grü­nen-Spit­zen­duo Ka­trin Gö­ring-Eckardt und Cem Öz­de­mir („Sie wur­den von der Par­tei ge­wählt“). The­ma­ti­siert wur­den au­ßer­dem In­fra­struk­tur und Di­gi­ta­li­sie­rung, Kin­der­ar­mut und Ren­te, Land­wirt­schaft und Milch­prei­se, Si­cher­heits- und Aus­lands­po­li­tik.

Agnies­z­ka Brug­ger be­schreibt sich selbst als „gläu­bi­gen Men­schen“.

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