Ben­ja­min Stras­ser: „Ein­wan­de­rung klar re­geln“

Der FDP-Spit­zen­kan­di­dat re­de­te über Flücht­lin­ge, Di­gi­ta­li­sie­rung und den trans­pa­ren­ten Ab­ge­ord­ne­ten

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RAVENSBURG (rep) - „Wir wol­len kei­ne Ein­heits­schu­le“, sag­te FDPKan­di­dat Ben­ja­min Stras­ser (31), des­sen Tisch zahl­rei­che In­ter­es­sier­te um­ringt hat­ten. „Es soll auch in Zu­kunft Son­der­schu­len ge­ben.“Je­der müs­se auf sei­ne Wei­se ge­for­dert wer­den. Auch ver­lang­te Stras­ser mehr In­te­gra­ti­ons­kur­se, da­mit da­durch die Schu­len ent­las­tet wür­den.

Be­son­ders ge­fragt war sei­ne Hal­tung zum The­ma Flücht­lin­ge. „Hier gibt es vier Tü­ren, die das re­geln“, sag­te der Ju­rist. Vor al­lem aber brau­che es jetzt ein kla­res Ein­wan­de­rungs­ge­setz nach Be­darf und Re­geln. Flücht­lin­ge, de­ren An­trä­ge ab­ge­lehnt wur­den, müss­ten laut Stras­ser zu­rück in ih­re Hei­mat.

Auf das The­ma schnel­les In­ter­net an­ge­spro­chen mein­te Stras­ser, hier ha­be tat­säch­lich der Markt ver­sagt. Das Pro­blem, wes­halb der Aus­bau sto­cke, müs­se nun der Staat lö­sen. Denn mit der dar­aus fol­gen­den Di­gi­ta­li­sie­rung wer­de es vie­len bes­ser ge­hen.

Ob Ab­ge­ord­ne­te ih­re Ne­ben­ein­künf­te of­fen le­gen sol­len? Stras­ser ist in die­sem Punkt klar für Trans­pa­renz von Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten.

Ei­ner Min­dest­ren­te für al­le er­teil­te er ei­ne kla­re Ab­sa­ge. Sie füh­re nur zu ei­ner Bei­trags­er­hö­hung.

Ben­ja­min Stras­ser macht sich stark für Di­gi­ta­li­sie­rung.

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