Hel­mut Dietz: „Nie­mand ist aus­län­der­feind­lich“

Der AfD-Kan­di­dat äu­ßer­te sich zu Flücht­lings­fra­gen, dem Eu­ro und dem po­li­ti­schen Pro­gramm sei­ner Par­tei

Schwaebische Zeitung (Ravensburg / Weingarten) - - RAVENSBURG/WEINGARTEN -

RAVENSBURG (jab) - Der Bun­des­tags­kan­di­dat der Al­ter­na­ti­ven für Deutsch­land (AfD), Hel­mut Dietz, wur­de im We­sent­li­chen zum Flücht­lings­the­ma und der La­ge der Eu­ro­päi­schen Uni­on be­fragt.

An­ge­spro­chen auf ei­nen Aus­stieg Deutsch­lands aus der ge­mein­sa­men eu­ro­päi­schen Wäh­rung sag­te der 66Jäh­ri­ge: „Wir brau­chen Län­der im Eu­ro, die die Kri­te­ri­en er­fül­len. Grie­chen­land ge­hört längst raus­ge­schmis­sen.“Die EU soll­te sei­ner Mei­nung nach aus selbst­stän­di­gen Staa­ten be­ste­hen. Des­halb müss­ten wie­der mehr Kom­pe­ten­zen von Brüssel auf Berlin über­tra­gen wer­den.

Auf die Fra­ge ei­ner Be­su­che­rin, ob die AfD aus der Na­zi­zeit ge­lernt ha­be, ant­wor­te­te Dietz: „In der AfD ist nie­mand rechts­ex­tre­mis­tisch oder aus­län­der­feind­lich. Das steht in un­se­rem Pro­gramm an kei­ner Stel­le.“Im Hin­blick auf die ver­fas­sungs­feind­li­chen Äu­ße­run­gen man­cher sei­ner Par­tei­kol­le­gen gab Dietz zu: „Es gibt in je­der Par­tei schrä­ge Vö­gel.“

Zum Atom­aus­stieg äu­ßer­te der 66-Jäh­ri­ge: „Das war kom­plett über­stürzt. Man hat hier et­was ge­macht, oh­ne sich vor­her nach Al­ter­na­ti­ven um­zu­se­hen.“Und was denkt der AfD­ler über den Kli­ma­wan­del? „Der Mensch ist dar­an nicht schuld.“

Laut Hel­mut Dietz muss sich die AfD als Par­tei erst noch eta­blie­ren.

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