So­li nur für Gut­ver­die­ner

SPD prä­sen­tiert Steu­er­kon­zept – Kri­tik aus Uni­on und FDP

Schwaebische Zeitung (Riedlingen) - - Erste Seite -

(dpa) - Die SPD will im Fal­le ei­ner ge­won­ne­nen Bun­des­tags­wahl un­te­re und mitt­le­re Ein­kom­men ent­las­ten und Bes­ser­ver­die­ner stär­ker zur Kas­se bit­ten. Vor al­lem über die Ab­schaf­fung des So­li­da­ri­täts­zu­schla­ges für un­te­re und mitt­le­re Ein­kom­men ver­spricht die SPD Steu­er­ent­las­tun­gen von min­des­tens 15 Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr ab 2020.

SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz will den Spit­zen­steu­er­satz auf 45 Pro­zent an­he­ben. Der er­höh­te Satz soll dann ab 76 200 Eu­ro zu ver­steu­ern­dem Ein­kom­men für Le­di­ge grei­fen. Die Rei­chen­steu­er von drei Pro­zent­punk­ten auf den Spit­zen­steu­er­satz soll ab ei­nem Ein­kom­men von 250 000 Eu­ro er­ho­ben wer­den.

Bay­erns Fi­nanz­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der (CSU) nann­te die Plä­ne „ty­pisch SPD: klas­si­sche Um­ver­tei­lung“. FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner sieht in den Plä­nen ei­ne „saf­ti­ge Steu­er­er­hö­hung“für den Mit­tel­stand.

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