Durch­weg po­si­tiv

Die Or­ga­ni­sa­to­ren der Ge­sund­heits­ta­ge sind mit der Re­so­nanz zu­frie­den.

Schwaebische Zeitung (Riedlingen) - - ERSTE SEITE - Von Bru­no Jung­wirth

RIED­LIN­GEN - Drei Ta­ge lang stand Ried­lin­gen ganz im Zei­chen der Ge­sund­heit. Von Don­ners­tag­abend bis Sams­tag konn­ten In­ter­es­sier­te Fach­vor­trä­ge hö­ren, sich in der Aus­stel­lung im Rat­haus um­se­hen oder ei­nen Blick in Pra­xen und Un­ter­neh­men wer­fen. Auch wenn das nass­kal­te Wet­ter vor al­lem den ge­plan­ten Ak­tio­nen im Frei­en scha­de­te, die Or­ga­ni­sa­to­ren zo­gen den­noch ei­ne po­si­ti­ve Bi­lanz der Ta­ge. „Aus un­se­rer Sicht durch­weg po­si­tiv“, so das Re­sü­mee von Rei­ner Henn.

„Es war ein ho­her Ar­beits­auf­wand, aber trotz al­lem: Es hat Spaß ge­macht, weil es an­ge­nom­men wor­den ist.“Chris­ti­ne Barth aus dem Rat­haus, bei der vie­le Fä­den für die Ge­sund­heits­ta­ge zu­sam­men­lie­fen, zieht auch für sich per­sön­lich ein po­si­ti­ves Fa­zit der Ried­lin­ger Ge­sund­heits­ta­ge. Das Rat­haus war an die­sen drei Ta­gen das Zen­trum. Hier fan­den vor­nehm­lich im gro­ßen Sit­zungs­saal die Vor­trä­ge statt, hier ha­ben sich 20 Ver­bän­de, Fir­men und Di­enst­leis­ter im Ge­sund­heits­sek­tor prä­sen­tiert. Und die­se zen­tra­le An­lauf­stel­le hat sich aus ih­rer Sicht be­währt: „Dies ist bei den Leu­ten gut an­ge­kom­men“, sagt sie.

Und es hat­te noch ei­nen an­de­ren Ef­fekt: Weil ein Vor­trag nach dem an­de­ren im Sit­zungs­saal ter­mi­niert wur­de, konn­ten In­ter­es­sier­te ein­fach sit­zen blei­ben. Und so man­cher hat noch ei­nen zwei­ten oder drit­ten Vor­trag ge­hört, ob­wohl das ei­gent­lich nicht ge­plant war. Im Durch­schnitt hat­ten die Re­fe­ren­ten 35 Zu­hö­rer vor sich sit­zen. Da­mit sind die Or­ga­ni­sa­to­ren sehr zu­frie­den, „wir sind po­si­tiv über­rascht“, so Barth. Auch Rei­ner Henn be­tont: „Al­le An­ge­bo­te ins­be­son­de­re die Vor­trä­ge wur­den sehr gut an­ge­nom­men.“Auch die Aus­stel­lung war zu­min­dest am Sams­tag bis 15 Uhr gut be­sucht. „Man merkt, dass die Men­schen im­mer mehr dar­an in­ter­es­siert sind, ih­re Ge­sund­heit selbst in die Hand zu neh­men“, so der Apo­the­ker.

Et­was dem nass­kal­ten Wet­ter sind die Ak­tio­nen am Sams­tag auf dem Markt­platz zum

Op­fer ge­fal­len. Feu­er­wehr und

DRK ha­ben Prä­sen­ta­tio­nen vor­be­rei­tet und trotz des Wet­ters auch durch­ge­zo­gen.

Auch die Re­so­nanz auf die Food­trucks litt un­ter den küh­len Tem­pe­ra­tu­ren. Den­noch sorg­te der Ge­sund­heits­tag am Sams­tag für mehr Le­ben in der In­nen­stadt, wie auch der RGWVor­sit­zen­de Frank Os­ter be­stä­tigt: „Der Sams­tag­vor­mit­tag war ei­ni­ges be­leb­ter als sonst. Es wa­ren sicht­lich mehr Men­schen in der Stadt, was sehr er­freu­lich ist. Viel­leicht schaf­fen wir es, den Han­del bei den Ge­sund­heits­ta­gen mehr mit ein­zu­be­zie­hen“, so sein Fa­zit. Die lan­ge Ein­kaufs­nacht am Frei­tag war hin­ge­gen „eher lau“: „Wir müs­sen in ei­ner Nach­be­spre­chung über­le­gen, ob ein Ein­kaufs­abend nä­her an Weih­nach­ten mehr Sinn macht“, so Os­ter.

Die Ge­sund­heits­ta­ge sol­len auf al­le Fäl­le ei­ne Fort­set­zung fin­den, so die Or­ga­ni­sa­to­ren, zu de­nen noch Lud­wig Geiß­in­ger vom Kon­rad-Ma­nopp-Stift, Mar­git Sin­ger von der Do­nau-Apo­the­ke und Ci­ty­ma­na­ge­rin Sil­via Pöhl­sen ge­hör­te. Vor­aus­sicht­lich im Zwei-Jah­res-Rhyth­mus, so die bis­he­ri­ge Ab­spra­che. Und es wird auch we­gen des Wet­ters über ei­ne Ver­le­gung ins Früh­jahr nach­ge­dacht. Als mög­li­che The­men ste­hen Kin­der und Sport im Raum.

„Es hat Spaß ge­macht, weil es an­ge­nom­men wor­den ist.“Chris­ti­ne Barth

FO­TO: JUNG­WIRTH

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Auch die Aus­stel­lung im Rat­haus lock­te In­ter­es­sier­te an.

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