Jo­na­than Dem­me im Al­ter von 73 Jah­ren ge­stor­ben

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - KULTUR -

NEW YORK (dpa) - Der Re­gis­seur Jo­na­than Dem­me, der „Das Schwei­gen der Läm­mer“und „Phil­adel­phia“dreh­te, ist mit 73 Jah­ren ge­stor­ben. Er hol­te Stars wie Me­ryl Streep, Tom Hanks, An­ne Hat­ha­way und Ant­ho­ny Hop­kins vor die Ka­me­ra.

Dem­me sei am frü­hen Mitt­woch­mor­gen (Orts­zeit) in sei­ner Woh­nung in New York ge­stor­ben, sag­te sei­ne Spre­che­rin der Deut­schen Pres­se­agen­tur. Sei­ne Frau und sei­ne drei er­wach­se­nen Kin­der sei­en bei ihm ge­we­sen. Der im Bun­des­staat New York ge­bo­re­ne Dem­me hat­te jahr­zehn­te­lang als Re­gis­seur, Schau­spie­ler und Pro­du­zent ge­ar­bei­tet.

Für sei­nen größ­ten Er­folg „Das Schwei­gen der Läm­mer“An­fang der 1990er-Jah­re war er un­ter an­de­rem mit dem Os­car und dem Sil­ber­nen Bä­ren der Ber­li­na­le aus­ge­zeich­net wor­den. Ge­fei­ert wur­de Dem­me auch für das be­we­gen­de Aids­dra­ma „Phil­adel­phia“. Die Rol­le ei­nes Aids­kran­ken brach­te Tom Hanks 1994 ei­nen Os­cars ein.

Zu­letzt hol­te Jo­na­than Dem­me Me­ryl Streep in der Tra­gi­ko­mö­die „Ri­cki – Wie Fa­mi­lie so ist“(2015) als Rock­röh­re vor die Ka­me­ra. Mu­sik spiel­te in Dem­mes Le­ben ei­ne gro­ße Rol­le. Do­ku­men­ta­risch hat­te er zu­vor die Rock­band Tal­king Heads mit der Kon­zert-Do­ku „Stop Ma­king Sen­se“be­glei­tet. Er dreh­te auch Mu­sik­fil­me über The Pre­ten­ders, Bru­ce Springs­teen und Neil Young.

FO­TO: DPA

Jo­na­than Dem­me im Jahr 2012.

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