Scha­ra­powa trifft, stöhnt und siegt

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - SPORT -

Ten­nis­star Ma­ria Scha­ra­powa hat sich nach ih­rer 15-mo­na­ti­gen Sper­re we­gen Mel­do­ni­um­do­pings mit ei­nem Sieg zu­rück­ge­mel­det und steht im Ach­tel­fi­na­le des Por­sche-Cups in Stutt­gart. Die 30-jäh­ri­ge Rus­sin be­zwang in ih­rem ers­ten Match seit 456 Ta­gen die 34-jäh­ri­ge Ro­ber­ta Vin­ci aus Ita­li­en, Nr. 36 der Welt, mit 7:5, 6:3. Im Ach­tel­fi­na­le trifft die frü­he­re Nr. 1 und drei­ma­li­ge Tur­nier­sie­ge­rin heu­te auf Lands­frau Je­ka­te­ri­na Ma­ka­ro­wa. Scha­ra­powa, die ei­ne um­strit­te­ne Wild­card er­hal­ten hat­te, wur­de von den 4400 Zu­schau­ern mit höf­li­chem Ap­plaus be­grüßt. We­ni­ge zag­haf­te Pfif­fe gab es, aber auch ein paar Trans­pa­ren­te („Ma­ria, wel­co­me back!“). Die feh­len­de Match­pra­xis war ihr bis zum 0:2 an­zu­mer­ken, Scha­ra­powa ge­wann nur ei­nen der ers­ten acht Punk­te, da­nach wur­de sie si­che­rer und war mit ih­ren kraft­vol­len Ri­si­ko-Schlä­gen und lau­tem Stöh­nen fast wie­der die al­te. Nach ei­nem Re­turn­win­ner und dem Break zum 6:5 zeig­te sie die Faust, auch im zwei­ten Satz war „Ma­scha“, der elf As­se ge­lan­gen, die Do­mi­nie­ren­de. Sie ging schnell mit 2:0 in Front und brach­te den Sieg nach Hau­se. „Das ist das bes­te Ge­fühl der Welt. Der Platz ist mei­ne Büh­ne, seit ich ein klei­nes Kind bin, und ich ha­be lan­ge auf den Mo­ment ge­war­tet“, sag­te Scha­ra­powa.

FO­TO: DPA

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