Die­ter Nuhr tritt heu­te in Ravensburg auf

Für die Ver­an­stal­tung in der Ober­schwa­ben­hal­le gibt es noch Rest­kar­ten

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - VERANSTALTUNGEN -

RAVENSBURG (sz) - Wenn Die­ter Nuhr am heu­ti­gen Frei­tag in der Ra­vens­bur­ger Ober­schwa­ben­hal­le auf­tritt, gibt es ab 19 Uhr noch Rest­kar­ten zwi­schen 25 und 35 Eu­ro an der Abend­kas­se.

Der Grenz­gän­ger zwi­schen Ka­ba­rett und Come­dy gas­tiert mit sei­nem neu­en Pro­gramm „Nur Nuhr“in der Stadt. Be­ginn der Ver­an­stal­tung ist um 20 Uhr. Die­ter Nuhr ist der er­folg­reichs­te Ka­ba­ret­tist Deutsch­lands, schreibt der Ver­an­stal­ter in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. Er hat­te un­zäh­li­ge aus­ver­kauf­te Auf­trit­te, ei­ge­ne Fern­seh­sen­dun­gen, Re­kord­zah­len bei Fol­lo­wern in den so­zia­len Netz­wer­ken und meh­re­re Bü­chern, die es auf Platz eins der Best­sel­ler­lis­te schaff­ten. Er ist Per­for­mer, Schrift­stel­ler, Welt­rei­sen­der, Phi­lo­soph und Künst­ler. In der Evo­lu­ti­on des Hu­mors sei er die Ver­bin­dung zwi­schen Ka­ba­rett und Come­dy.

Er ist schlau und lus­tig, ei­ner der sei­ne Tex­te sel­ber schreibt, weil er über ei­ge­ne Ge­dan­ken ver­fügt. Nur Nuhr. Sel­ten gab ein Pro­gramm­ti­tel so ex­akt wie­der, was es auf der Büh­ne zu se­hen gibt. Kei­ne Py­ro­tech­nik, kei­ne Tän­ze­rin­nen, kei­ne bil­li­gen Ef­fek­te. Ein Mann, ein Mi­kro­fon. Nuhr mit Wor­ten bringt der Meis­ter der ent­spann­ten Po­in­te sein Pu­bli­kum an die Scherz­gren­ze und von dort aus in hei­te­re Ek­s­ta­se. Nuhr be­weist, dass Mul­ti­tas­king mög­lich ist. Es wird ge­lacht und ge­dacht gleich­zei­tig. Nuhr, der Lus­tigs­te un­ter den Ka­ba­ret­tis­ten und der Schlau­es­te un­ter den Co­me­di­ans?

Die­se Schub­la­den hat er oh­ne­hin längst hin­ter sich ge­las­sen. Sei­ne Ge­dan­ken be­we­gen sich im­mer knapp ne­ben der Spur. Mit gro­ßer Freu­de ver­lässt Nuhr die aus­ge­tram­pel­ten Pfa­de der Ideo­lo­gen. Sei­ne Welt­sicht ist ei­gen­wil­lig, über­ra­schend und im­mer ab­seits des Üb­li­chen, da­bei sau­wit­zig und ex­trem un­ter­halt­sam. Nuhr ist der Ma­e­s­tro des tief­sin­ni­gen Brül­lers.

Sei­ne Ko­mik ist ziel­grup­pen­frei. Im Pu­bli­kum mi­schen sich die Al­ters­grup­pen vom Schü­ler bis zum Rent­ner. Tie­re müs­sen al­ler­dings drau­ßen blei­ben. Und selbst auf der Büh­ne wird nur sel­ten ge­knurrt. Nuhrs un­auf­ge­reg­te Stim­me er­zeugt ei­ne ge­ra­de­zu me­di­ta­ti­ve Wir­kung. Sei­ne tie­fen­ent­spann­te Hei­ter­keit ist brül­lend ko­misch – und sein Pu­bli­kum am En­de glück­lich.

FO­TO: VER­AN­STAL­TER

In der Evo­lu­ti­on des Hu­mors ist Die­ter Nuhr die Ver­bin­dung zwi­schen Ka­ba­rett und Come­dy.

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