Vi­ta Wer­ner Fi­scher

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - MESSKIRCH/LEIBERTINGEN/SAULDORF -

Fi­scher wur­de am 29. April 1931 in San­ta Cruz de la Sier­ra in Bo­li­vi­en ge­bo­ren. 1938 reis­te Wer­ner Fi­scher zu­sam­men mit sei­ner Schwes­ter und der Mut­ter nach Deutsch­land, um sei­ne Groß­el­tern in Bruch­sal und Müll­heim (Ba­den) ken­nen­zu­ler­nen. Der Va­ter kam im Ju­li 1939 nach, um die Fa­mi­lie ab­zu­ho­len. Der Aus­bruch des Zwei­ten Welt­kriegs am 1. Sep­tem­ber 1939 ver­hin­der­te Fi­schers Rück­kehr nach Bo­li­vi­en. 1950 mach­te er sein Abitur in Müll­heim. Fi­scher stu­dierLei­den­schaft te an­schlie­ßend in Freiburg Deutsch, Ge­schich­te und Eng­lisch für das Lehr­amt an Gym­na­si­en. 1961 wur­de er nach Meß­kirch ver­setzt. Dort trat Fi­scher ei­ne Stel­le als Leh­rer am Pro­gym­na­si­um an. 1976 bot der da­ma­li­ge Meß­kir­cher Bür­ger­meis­ter Sieg­fried Schüh­le Fi­scher die Lei­tung des Hei­mat­mu­se­ums an. Der vor­he­ri­ge Lei­ter, Eu­gen Eier­mann, war 1975 ge­stor­ben und kein Nach­fol­ger hat­te sich ge­fun­den. Ne­ben Ge­schich­te und Mu­sik ist Schach ei­ne gro­ße des 86-Jäh­ri­gen. Er war 37 Jah­re lang re­gio­na­ler Tur­nier­lei­ter, er­hielt 2007 den Eh­ren­brief des Ba­di­schen Schach­ver­bands – des­sen zweit­höchs­te Aus­zeich­nung. Im De­zem­ber 2008 wur­de Fi­scher mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz am Ban­de aus­ge­zeich­net. Im Ja­nu­ar 2009 wur­de ihm die Meß­kir­cher Bür­ger­me­dail­le ver­lie­hen. Der Kreut­zer-Chor zeich­ne­te Wer­ner Fi­scher 2011 mit sei­ner höchs­ten Eh­rung aus, der Kreut­zer-Me­dail­le. (mus)

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