Ho­hen­zol­lern-Prinz ist auf Wap­pen­schild in Stock­hol­mer Kir­che ver­ewigt

Ade­li­ger war Mit­glied im Or­den „Rid­darholms­kyr­ka“

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - SIGMARINGEN -

SIG­MA­RIN­GEN/STOCK­HOLM (sz) Der Wahl­spruch der Ho­hen­zol­lern und die Le­bens­da­ten von Jo­hann Ge­org Prinz von Ho­hen­zol­lern er­in­nern in der Stock­hol­mer Be­gräb­nis­kir­che an den im ver­gan­ge­nen Jahr in Sig­ma­rin­gen be­gra­be­nen Adels­mann.

In Sig­ma­rin­gen ist seit Lan­gem die He­din­ger Kir­che das Mau­so­le­um für die Ho­hen­zol­lern-Fürs­ten. Seit dem To­de Gus­taf II Adolfs in der Schlacht von Lüt­zen 1632 bis zum Jah­re 1950 dien­te in Stock­holm die „Rid­darholms­kyr­ka“als Grab­le­ge der schwe­di­schen Kö­ni­ge. Zahl­rei­che Wap­pen­schil­der ade­li­ger Ver­stor­be­ner zie­ren die Kir­chen­wän­de.

Um­so in­ter­es­san­ter war es für Bo­tho Wall­dorf aus Gam­mer­tin­gen, dort kürz­lich ein Or­dens­schild mit dem hei­mat­li­chen Ho­hen­zol­lern­wap­pen zu fin­den.

Jo­hann Ge­org von Ho­hen­zol­lern hat­te um 1960 Prin­zes­sin Bri­git­ta von Schweden, das ist die Schwes­ter von Kö­nig Carl Gus­taf, ge­hei­ra­tet. So kam das Haus Ho­hen­zol­lern in Schweden zu ei­ner ge­wis­sen Po­pu­la­ri­tät. Beim Stock­holm-Auf­ent­halt des Ver­fas­sers im Jah­re 1966 konn­te je­der schwe­di­sche An­sprech­part­ner sich un­ter „Han­si und Bri­git­ta“so­wie „Ho­hen­zol­lern“und „Sig­ma­rin­gen“et­was vor­stel­len. Im Mai 1961 war Jo­hann Ge­org von Ho­hen­zol­lern in den Or­den von der „Rid­darholms­kyr­ka“auf­ge­nom­men wor­den. Mit sei­nem To­de im März 2016 en­de­te die Mit­glied­schaft in die­sem Or­den.

Seit­dem kann man un­ter schwe­di­schen Wahl­sprü­chen wie „Plik­ten Fram­för Allt“das hei­mi­sche „Ni­hil Si­ne Deo“mit­samt dem Ho­hen­zol­lern­wap­pen an pro­mi­nen­ter Stel­le ent­de­cken. Be­er­digt ist der Prinz im In­nen­hof der He­din­ger Kir­che.

FOTO: WALL­DORF

Das Wap­pen in der Stock­hol­mer Kir­che.

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