Die Hälf­te der Be­schäf­tig­ten hat ei­nen Ta­rif­ver­trag

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIRTSCHAFT -

NÜRN­BERG (dpa) - In Deutsch­land wer­den 48 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten nach ei­nem Bran­chen­ta­rif­ver­trag ent­lohnt. Für die üb­ri­gen Be­schäf­tig­ten galt 2016 ein Fir­men­ta­rif oder sie ar­bei­te­ten in Be­trie­ben, in de­nen es kei­nen Ta­rif­ver­trag gab. Das teil­te das In­sti­tut für Ar­beits­markt­und Be­rufs­for­schung nach ei­ner Be­fra­gung von rund 15 000 Be­trie­ben mit. Seit 1996, als erst­mals Da­ten zur Ta­rif­bin­dung für Ost- und West­deutsch­land vom For­schungs­in­sti­tut der Bun­des­agen­tur für Ar­beit er­ho­ben wur­den, ist der An­teil der in ta­rif­ge­bun­de­nen Be­trie­ben Be­schäf­tig­ten deut­lich zu­rück­ge­gan­gen. 1996 ar­bei­te­ten in West­deutsch­land 70 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten in Be­trie­ben, in de­nen ein Bran­chen­ta­rif­ver­trag galt.

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