Lan­des­re­gie­run­gen se­hen kei­nen Än­de­rungs­be­darf

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIRTSCHAFT -

Auf die Initia­ti­ve für mehr Sonn­tags­öff­nungs­zei­ten im Ein­zel­han­del re­agiert Ba­den-Würt­tem­bergs Lan­des­re­gie­rung ab­leh­nend. Ei­nen Än­de­rungs­be­darf se­he man nicht, auch weil die Ge­mein­den das Ma­xi­mum an drei Shop­pin­gSonn­ta­gen pro Jahr in der Re­gel nicht aus­schöpf­ten, teil­te das CDU-ge­führ­te Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit. Die Be­hör­de ist für das La­den­öff­nungs­ge­setz zu­stän­dig. Die op­po­si­tio­nel­le SPD ist klar ge­gen ei­ne Lo­cke­rung der Re­geln. Die FDP hin­ge­gen hält ei­ne Fle­xi­bi­li­sie­rung für drin­gend ge­bo­ten. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat kürz­lich ei­ne Ab­fra­ge ge­star­tet, an der sich 654 der 1101 Ge­mein­den in Ba­den-Würt­tem­berg be­tei­lig­ten. Nach An­ga­ben der Lan­des­re­gie­rung mel­de­ten nur 15 Ge­mein­den ei­nen Be­darf von mehr als drei Shop­pin­gSonn­ta­gen an. Ei­ne Spre­che­rin des baye­ri­schen Ar­beits­mi­nis­te­ri­ums sag­te, Be­darf für ei­ne Neu­re­ge­lung ge­be es nicht. Im In­ter­es­se der Ar­beit­neh­mer so­wie mit Blick auf den Sonn- und Fei­er­tags­schutz be­dür­fe es „ei­nes hin­rei­chend gut be­grün­de­ten An­las­ses“für Sonn­tags­öff­nun­gen. (lsw/lby)

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