Viel­falt nützt den Schmet­ter­lin­gen

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - GARTEN -

BER­LIN (dpa) Wer Schmet­ter­lin­ge in sei­nem Gar­ten se­hen möch­te, muss ih­nen ein­hei­mi­sche Pflan­zen mit un­ge­füll­ten Blü­ten als Nah­rung bie­ten. „Die meis­ten Pflan­zen sind hoch­ge­züch­tet und ha­ben ge­füll­te Blü­ten. Da kom­men Schmet­ter­lin­ge nicht an den Nekt­ar“, er­klärt En­to­mo­lo­ge Wer­ner Schul­ze von der Bun­des­ar­beits­grup­pe Schmet­ter­lin­ge im Na­tur­schutz­bund Deutsch­land (Nabu). Au­ßer­dem soll­te man am bes­ten so­wohl den aus­ge­wach­se­nen Fal­tern als auch den Rau­pen Nah­rung an­bie­ten. Schul­ze rät des­halb, den Gar­ten mög­lichst ab­wechs­lungs­reich mit ein­hei­mi­schen Pflan­zen zu ge­stal­ten. Kräu­ter­bee­te, ein­hei­mi­sche He­cken­pflan­zen und ei­ne Wie­se bie­ten das pas­sen­de Mi­lieu für al­le Ent­wick­lungs­stu­fen des Fal­ters. Hier ei­ne klei­ne Aus­wahl an Pflan­zen, die Schmet­ter­lin­gen Nah­rung bie­ten:

Faul­baum, Sch­leh­dorn, Schlei­fen­blu­me, Dill, Ka­rot­ten und Ore­ga­no, der et­wa den Rau­pen ei­ni­ger Nacht­fal­ter auch als Fut­ter­pflan­ze dient.

FO­TO: DPA

Der Kohl­weiß­ling mag nicht nur Kohl.

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