Schreib­feh­ler führte zu Ter­ror­alarm bei „Rock am Ring“

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - JOURNAL -

MAINZ (dpa) - Der Ter­ror­alarm beim Mu­sik­fes­ti­val „Rock am Ring“ist durch Schreib­feh­ler bei den Na­men zwei­er Auf­bau­hel­fer und mut­maß­li­che Be­zü­ge zur is­la­mis­ti­schen Sze­ne aus­ge­löst wor­den. Der Prä­si­dent des rhein­land-pfäl­zi­schen Lan­des­kri­mi­nal­amts, Jo­han­nes Kunz, sag­te der Main­zer „All­ge­mei­nen Zei­tung“: „Die Na­men der Ver­däch­ti­gen wa­ren falsch ge­schrie­ben, wie­sen aber ei­ne pho­ne­ti­sche (klang­li­che) Ähn­lich­keit mit den rea­len Schreib­wei­sen auf.“Die bei­den aus Sy­ri­en stam­men­den Auf­bau­hel­fer wa­ren vor Be­ginn von „Rock am Ring“in ei­ne Po­li­zei­kon­trol­le ge­ra­ten. Die Na­men ih­rer Päs­se stimm­ten nicht mit der Lis­te des Ver­an­stal­ters über­ein. Das Lan­des­kri­mi­nal­amt teil­te mit: „Erst bei der Über­prü­fung der rea­len Per­so­na­li­en wur­de ein is­la­mis­ti­scher Be­zug fest­ge­stellt, wel­cher zur Eva­ku­ie­rung des Fes­ti­val-Ge­län­des führte.“Erst das sei der ei­gent­li­che Aus­lö­ser für die Un­ter­bre­chung des Mu­sik­spek­ta­kels An­fang Ju­ni ge­we­sen. In­des be­schloss die In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz (IMK) ei­ne Prü­fung der An­mel­dung von Hel­fern bei Groß­ver­an­stal­tun­gen.

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