El­tern hö­ren Vor­trag über „Cy­ber­mob­bing“

För­der­ver­ein Bil­dungs­haus der Stadt Het­tin­gen ist der Ver­an­stal­ter

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - ALB/LAUCHERT -

HET­TIN­GEN (sz) - Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Ele­fAnt – El­tern er­fah­ren Ant­wor­ten“fin­det der Vor­trag „Cy­ber­mob­bing“am 22. Ju­ni in Het­tin­gen statt. Er be­ginnt um 19.30 Uhr im Bil­dungs­zen­trum, Brei­te Stra­ße 5.

Der Re­fe­rent Ro­land Schön­bu­cher wirft zu­nächst die Fra­ge auf, ist Mob­bing ein Mo­de­wort, ei­ne Zei­ter­schei­nung oder ein neu­er Na­me für ein al­tes Pro­blem? Mob­bing an Schu­len ha­be es schon im­mer ge­ge­ben. Laut Statistik sei je­der sieb­te Schü­ler in ei­nen Mob­bing-Pro­zess ver­wi­ckelt. „Mob­bing ist ei­ne Form von so­zia­ler Ge­walt, es trau­ma­ti­siert die Op­fer und muss be­en­det wer­den“, so Schön­bu­cher. Al­le Men­schen hät­ten das Recht auf ein selbst­be­stimm­tes Le­ben oh­ne Schi­ka­ne und Aus­gren­zung. Als re­la­tiv neue Fa­cet­te von Mob­bing trat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im­mer häu­fi­ger das Phä­no­men des so­ge­nann­ten „Cy­ber­mob­bing“auf. Da­bei geht es, haupt­säch­lich über so­zia­le Netz­wer­ke oder per SMS, um Ver­brei­tung von be­lei­di­gen­dem oder ent­wür­di­gen­dem Textoder Bild­ma­te­ri­al über das In­ter­net.

An die­sem The­men­abend er­fah­ren die Zu­hö­rer, wie Mob­bing de­fi­niert wird, wie es ent­steht, wel­che Rol­len in ei­nem Mob­bing-Pro­zess be­legt sind, wie man er­kennt, dass ein Kind be­trof­fen ist und na­tür­lich auch, was man als El­tern­teil, Lehr­kraft, Schul­lei­ter oder Op­fer da­ge­gen tun kann.

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