Lan­des­tier­schutz­bund ge­gen Schäch­ten oh­ne Be­täu­bung

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIR IM SÜDEN -

KARLS­RU­HE (KNA) - Vor dem En­de des mus­li­mi­schen Fas­ten­mo­nats Ra­ma­dan am Sams­tag hat der Lan­des­tier­schutz­ver­band Ba­den-Würt­tem­berg Mus­li­me da­zu auf­ge­ru­fen, beim tra­di­tio­nel­len Schäch­ten Tie­re erst nach ei­ner Be­täu­bung zu tö­ten. „Die Vor­stel­lung, dass ein füh­len­des We­sen sei­nen ei­ge­nen Tod bei vol­lem Be­wusst­sein er­lei­den muss, ob­wohl dies zu ver­mei­den wä­re, ist für mich ab­so­lut un­er­träg­lich“, sag­te der Ver­bands­vor­sit­zen­de Ste­fan Hitz­ler am Mitt­woch in Karls­ru­he. Laut deut­schem Tier­schutz­ge­setz darf kein warm­blü­ti­ges Tier oh­ne vor­he­ri­ge Be­täu­bung ge­tö­tet wer­den. Für die mus­li­mi­sche Tra­di­ti­on des Schäch­tens gibt es ge­setz­li­che Aus­nah­men.

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