Krebs­pa­ti­en­ten brau­chen das meis­te Blut

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIR IM SÜDEN -

Der DRK-Blut­spen­de­dienst hat 2016 bei 2731 mo­bi­len Blut­spen­de­ak­tio­nen und in sei­nen In­sti­tu­ten in Mann­heim, Ulm, Hei­del­berg und Tü­bin­gen 438 723 Blut­spen­den ge­sam­melt. Laut DRK-Blut­spen­de­dienst Ba­den-Würt­tem­berg-Hes­sen nahm die Zahl der Blut­spen­de­ak­tio­nen in der Flä­che in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich ab, weil auch der Be­darf zu­rück­ge­gan­gen ist (sie­he In­ter­view). „Der leich­te Rück­gang beim Blut­be­darf be­deu­tet nicht, dass es kei­ne Eng­pass­si­tua­tio­nen mehr gibt“, er­klärt ei­ne Spre­che­rin. „Denn tem­po­rä­re Schwan­kun­gen auf­grund von Son­de­rer­eig­nis­sen wie Hit­ze, Über­schwem­mun­gen, Fe­ri­en­zei­ten, Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaf­ten et ce­te­ra kom­men im­mer vor und sind nicht plan­bar.“In Deutsch­land wer­den täg­lich 15 000 Blut­spen­den be­nö­tigt – da­von 1600 bis 1800 in Ba­denWürt­tem­berg. Das meis­te Blut wird in der Krebs­the­ra­pie (19 Pro­zent) ein­ge­setzt, ge­folgt von Ma­gen- und Darmer­kran­kun­gen so­wie Herz­er­kran­kun­gen (je­weils 16 Pro­zent) und Un­fäl­len (zwölf Pro­zent). (kab)

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