Stadt be­tei­ligt sich an Kos­ten für das Wein­fest

Mit Zu­schuss und Sach­leis­tun­gen soll das Fest für die kom­men­den Jah­re ge­si­chert sein

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - SIGMARINGEN - Von Chris­toph War­ten­berg

SIG­MA­RIN­GEN - Die Stadt Sig­ma­rin­gen wird sich beim Wein­fest am 4. und 5. Ok­to­ber mit ei­nem fi­nan­zi­el­len Zu­schuss von 5000 Eu­ro und Sach­leis­tun­gen im Ge­gen­wert von 3000 Eu­ro be­tei­li­gen. Das hat der Kul­tur­aus­schuss in sei­ner jüngs­ten Sit­zung ein­stim­mig be­schlos­sen. Die Aus­schuss­mit­glie­der be­grüß­ten uni­so­no, dass das für die Stadt und ih­re Be­su­cher at­trak­ti­ve Event nach ein­jäh­ri­ger Pause fort­ge­führt wird. Der Be­schluss gilt für die­ses und die kom­men­den drei Jah­re. Or­ga­ni­siert wird das Fest von HGV – Die Stadt­in­itia­ti­ve.

Das Fest wird nicht wie an­ge­dacht auf dem Karls­platz, son­dern wie­der auf dem Leo­pold­platz statt­fin­den. An­ge­sichts der kur­zen Vor­be­rei­tungs­zeit bis An­fang August wol­len die Or­ga­ni­sa­to­ren ih­re Kennt­nis der Ab­läu­fe und der Strom-, Was­ser- und Ab­was­ser­an­schlüs­se auf dem Leo­pold­platz nut­zen und nicht auf ei­nem an­de­ren Platz wie­der neu pla­nen. Au­ßer­dem war für die Ent­schei­dung aus­schlag­ge­bend, dass der Leo­pold­platz ge­schütz­ter ist, wäh­rend über den Karls­platz Wind­bö­en zie­hen, die die Be­su­cher stö­ren könn­ten.

Das Fest soll am Frei­tag um 17 Uhr be­gin­nen und bis 24 Uhr dau­ern. Am Sams­tag wird von 15 bis 1 Uhr ge­fei­ert. Für den HGV ist Rolf Thie­bach im Or­ga­ni­sa­ti­ons­team, für die Gas­tro­no­mie be­tei­li­gen sich Sa­scha Agic, Neff Be­ser und Gui­do Si­gel.

„Wir soll­ten auch ein Signal set­zen“, er­klär­te Bür­ger­meis­ter Tho­mas Schä­rer das En­ga­ge­ment der Stadt. Seit dem Gar­ten­schau­jahr 2013 hat­te das Wein­fest bis 2015 statt­ge­fun­den. Dann woll­ten die Gas­tro­no­men die Ver­an­stal­tung oh­ne städ­ti­sches En­ga­ge­ment nicht mehr fort­füh­ren. „Es hat meh­re­re Ge­sprä­che ge­ge­ben“, sagt Rolf Thie­bach, und dann hät­te sich der HGV ent­schlos­sen, die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. „Die Or­ga­ni­sa­to­ren tra­gen das un­ter­neh­me­ri­sche Ri­si­ko über die ge­sam­te Ver­an­stal­tung“, heißt es in der Vor­la­ge für die Aus­schuss­mit­glie­der. Da­mit über­nimmt die Stadt kei­ne Aus­fall­bürg­schaft, son­dern ihr An­teil am Fest ist mit dem Zu­schuss und den Sach­leis­tun­gen ab­ge­gol­ten.

Für das En­ga­ge­ment der Mu­si­ker rech­net die Stadt mit 1500 Eu­ro, für die Be­schal­lungs­tech­nik 2500 Eu­ro so­wie für die Ge­ma 1000 Eu­ro, ins­ge­samt 5000 Eu­ro. Fer­ner fal­len die Mar­ke­ting­un­ter­stüt­zung, der Ver­zicht auf ei­ne Platz­ge­bühr, der Ver­zicht auf Abrech­nung von Bau­hof­leis­tun­gen so­wie die kos­ten­freie Be­reit­stel­lung der Bühne im Ge­gen­wert von 3000 Eu­ro an.

Mu­sik in mo­de­ra­ter Laut­stär­ke

Wich­tig ist den Ver­an­stal­tern, dass es ein kom­mu­ni­ka­ti­ves Fest ist. „Man soll sich ge­pflegt un­ter­hal­ten kön­nen und nicht am En­de ei­nen Tin­ni­tus ha­ben“, sagt Rolf Thie­bach. Da­her wird es Mu­sik in mo­de­ra­ter Laut­stär­ke ge­ben, zum Bei­spiel ei­nen Gi­tar­ris­ten. Ganz oh­ne Tech­nik geht es aber nicht. Des­halb wird die Stadt die Be­schal­lungs­tech­nik lie­fern und ih­re mo­bi­le Bühne zur Ver­fü­gung stel­len. Da­für er­hält die Stadt ein Mit­spra­che­recht beim En­ga­ge­ment der Mu­si­ker. Das Fest soll ei­ne ge­ho­be­ne At­mo­sphä­re wie ein klas­si­sches Wein­fest ha­ben. Klapp­gar­ni­tu­ren und Steh­ti­sche wer­den mit Hus­sen ver­klei­det.

An­ge­bo­ten wer­den Wei­ne aus al­len wich­ti­gen Wein­län­dern Eu­ro­pas (Frank­reich, Ita­li­en, Spa­ni­en Ös­ter­reich und Deutsch­land) in Glä­sern und in Fla­schen. Da­zu gibt es auch Bier und al­ko­hol­freie Ge­trän­ke, al­les in Pfand­glä­sern. Als Spei­sen wer­den zum Wein pas­send Kä­se, Ba­guette, Flamm­ku­chen und ähn­li­ches an­ge­bo­ten.

FO­TO: ARCHIV

Beim Wein­fest gibt es Ge­sel­lig­keit bis in die Nacht hin­ein.

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