Kul­tus­mi­nis­te­rin Ei­sen­mann schafft Frem­de­va­lua­ti­on ab

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIR IM SÜDEN -

STUTTGART (kab) - Kul­tus­mi­nis­te­rin Su­san­ne Ei­sen­mann (CDU) schafft die Frem­de­va­lua­ti­on für Schu­len ab. Das teilt sie in ei­nem Brief an die Lei­ter al­ler all­ge­mein­bil­den­den Schu­len mit, der der „Schwä­bi­schen Zei­tung“vor­liegt. Ei­sen­mann ar­gu­men­tiert mit den Än­de­run­gen in der Schul­ver­wal­tung. Wie be­rich­tet, soll es ab 2019 zwei neue In­sti­tu­te ge­ben: das Zen­trum für Schul­qua­li­tät und Lehr­er­bil­dung so­wie das In­sti­tut für Bil­dungs­ana­ly­sen. Das Lan­des­in­sti­tut für Schul­ent­wick­lung, das bis­lang die Frem­de­va­lua­ti­on an den Schu­len durch­ge­führt hat, soll es dann nicht mehr ge­ben.

Im Brief vom 11. Ju­li er­klärt Ei­sen­mann: „Vor dem Hin­ter­grund die­ser an­ste­hen­den Neu­aus­rich­tung des ge­sam­ten Sys­tems der Qua­li­täts­si­che­rung und Qua­li­täts­ent­wick­lung wird die Frem­de­va­lua­ti­on an den all­ge­mein bil­den­den und be­ruf­li­chen Schu­len ab dem Schul­jahr 2017/2018 aus­ge­setzt.“Es wer­de auch wei­ter­hin ei­ne Eva­lua­ti­on ge­ben, denn „ich bin davon über­zeugt, dass es nach wie vor den Blick von au­ßen braucht“. Nun müs­se er­ar­bei­tet wer­den, wie die­ser Blick von au­ßen künf­tig aus­se­hen soll.

Bei der Frem­de­va­lua­ti­on be­su­chen Leh­rer den Un­ter­richt von Kol­le­gen an­de­rer Schu­len und be­wer­ten die­sen. Ei­sen­mann hat­te den Auf­wand, den die­ser Pro­zess mit sich bringt, schon häu­fi­ger kri­ti­siert.

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