Spec­ta­cu­lum be­ginnt mit Nacht der Bal­la­den

Wen­drsonn und Ver­sen­gold tre­ten ab 19 Uhr auf – Kar­ten kos­ten 22 Eu­ro an der Abend­kas­se

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - MESSKIRCH -

STET­TEN AM KAL­TEN MARKT (sz) Das sechs­te Stet­tener Spec­ta­cu­lum star­tet am Frei­tag, 21. Ju­li, mit ei­ner Nacht der Bal­la­den. Bal­la­den le­gen das Ge­wicht auf den Textin­halt, und so wer­den „Ver­sen­gold“aus Bre­men mit ly­risch aus­ge­feil­tem deut­schen Folk und „Wen­drsonn“aus Sulz­bach mit er­fri­schen­dem Folk­rock in schwä­bi­scher Mun­d­art es ver­ste­hen, die Be­su­cher auf das Mit­tel­alt­er­fest ein­zu­stim­men, schrei­ben die Ver­an­stal­ter in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung.

Wen­drsonn: Ei­ne Mun­d­art­band, Schwa­ben-Folk­rock, Schwo­ba­ro­cker oder Dia­lekt­band, Wen­drsonn passt in kei­ne Schub­la­de, er­öff­net um 19 Uhr die Nacht der Bal­la­den auf dem Schloss­hof. Wen­drsonn, was auf Hoch­deutsch „Win­ter­son­ne“heißt, kom­men aus Sulz­bach an der Murr, das et­wa 40 Ki­lo­me­ter von Stutt­gart ent­fernt ist. Die sechs Wen­drsonn­ler pro­kla­mie­ren den ul­ti­ma­ti­ven Sound­track zum neu­en schwä­bi­schen Selbst­ver­ständ­nis. Sinn und Un­sinn aus dem Land der Dich­ter, Den­ker, Räu­ber und Re­bel­len. Zom Lacha ond zom Heu­la schee, frei nach dem Mot­to „Mir kön­nen fei auch Hoch­deutsch, wel­lat aber net!“

Sän­ger und Song­schrei­ber Mar­kus Stri­cker steht zu­sam­men mit der fre­chen und char­man­ten Sän­ge­rin Big­gi Bin­der im Mit­tel­punkt. Wen­drsonn ze­le­brie­ren er­fri­schen­de schwä­bi­sche Mun­d­art, bei der or­dent­lich die Fet­zen flie­gen.

Um 21.30 Uhr folgt die deut­sche Folk-Band Ver­sen­gold. Mit ih­rem mo­der­nen, ly­risch aus­ge­feil­ten deut­schen Folk zie­hen sie ge­konnt die Hö­rer in ih­ren Bann, die teil­wei­se his­to­risch an­mu­ten­den Tex­te mit mo­der­ne­ren Fol­k­ele­men­ten sind al­le selbst ge­schrie­ben.

Ver­sen­gold kommt aus Os­ter­holz-Scharm­beck, das in der Nä­he von Bre­men liegt. Die Wur­zeln ih­rer Mu­sik sind von der Mit­tel­al­ter­sze­ne in­spi­riert, spä­ter kam der irisch-kel­ti­sche Ein­fluss da­zu, der heu­te durch den ro­cki­gen Sound ab­ge­run­det ist. Die zu­grun­de lie­gen­den Mit­tel­al­ter­wur­zeln be­hal­ten die Bre­mer aber stets im Be­wusst­sein. Für das leib­li­che Wohl ist na­tür­lich auch ge­sorgt. Die Be­wir­tung über­neh­men die Glas­hüt­ter Ver­ei­ne. Mit di­ver­sen Ge­rich­ten un­ter dem Deck­man­tel mit­tel­al­ter­li­cher Na­men soll es an Speis und Trank an die­sem Abend nicht man­geln.

Es kön­nen hier­für Kar­ten im Vor­ver­kauf für 18 Eu­ro (Abend­kas­se 22 Eu­ro) er­wor­ben wer­den. Die Vor­ver­kaufs­stel­len in Stet­ten am kal­ten Markt sind Ra­dio Sau­ter, Ge­trän­ke Nol­le und das Ein­woh­ner­mel­de­amt im Rat­haus.

Die Kar­ten wer­den auch per Post ver­sen­det (ein Eu­ro Ver­sand­ge­bühr), wenn der Zah­lungs­ein­gang auf dem Kon­to des För­der­ver­eins at­trak­ti­ve Re­gi­on Stet­ten am kal­ten Markt ein­ge­gan­gen ist.

FO­TO: MAR­TIN HUCH

Ver­sen­gold ist ei­ne deut­sche Folk-Band, die ihr Lied­gut und die Tex­te selbst schreibt. Mit bis­her sie­ben ver­öf­fent­lich­ten Al­ben sind sie in­zwi­schen ein fes­ter Be­stand­teil der deut­schen Folk-Sze­ne ge­wor­den.

FO­TO: VER­AN­STAL­TER

Wen­drsonn sind die zur Zeit er­folg­reichs­te Mun­d­art­band zwi­schen Bo­den­see und Main. Der Band­grün­der und Key­boar­der Mar­kus Stri­cker, Sän­ge­rin Big­gi Bin­der und ih­re vir­tuo­sen Mu­si­ker Micha Schad, Klaus Mar­quardt, Ove Bosch und Hei­ko Pe­ter ze­le­brie­ren ei­nen vir­tuo­sen Folk­rock-Cross­over.

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