Koi-Kar­p­fen rich­tig füt­tern: So blei­ben die Fi­sche ge­sund

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - TIERE -

OVERATH (dpa) - Sie sind die Stars im Gar­ten­teich: Koi-Kar­p­fen. Da­mit die Fi­sche ge­sund blei­ben, muss vor al­lem die Nähr­stoff­ver­sor­gung stim­men. Wel­ches Fut­ter Hal­ter wäh­len und wie viel da­von, hängt stark von der Jah­res­zeit ab. Erst, wenn das Was­ser sie­ben bis zehn Grad Cel­si­us er­reicht hat, kann die Fut­ter­men­ge wie­der ge­stei­gert wer­den. Leicht ver­dau­li­ches Sink­fut­ter mit ei­nem ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teil ist dann ide­al, rät Ul­li Ger­lach von der För­der­ge­mein­schaft Le­ben mit Heim­tie­ren.

Steigt die Was­ser­tem­pe­ra­tur im Som­mer wei­ter, soll­te das Fut­ter da­ge­gen mehr Pro­te­in und Fett ent­hal­ten, da die Fi­sche bei Wär­me ak­ti­ver sind.

Um die rich­ti­ge Fut­ter­men­ge zu be­stim­men, ist Fin­ger­spit­zen­ge­fühl nö­tig. Laut Ger­lach ist es ein Irr­tum, dass Kois durch viel Fut­ter schnel­ler wach­sen. Bei ei­nem Über­an­ge­bot wer­den sie eher un­för­mig oder so­gar krank. Durch ge­naue Be­ob­ach­tung be­kom­men Teich­be­sit­zer mit der Zeit aber ein gu­tes Ge­spür da­für, wie viel Fut­ter ih­re Tie­re brau­chen.

FO­TO: DPA

Kois dür­fen nicht über­füt­tert wer­den: Die Fi­sche wer­den da­durch fett­lei­big und im schlimms­ten Fall so­gar krank.

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