Das sagt die Ge­sell­schaft für Sied­lungs- und Woh­nungs­bau

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - MENGEN/GÖGE/SCHEER -

Laut Roy Li­li­en­thal, Ge­schäfts­füh­rer der GSW, be­we­gen sich die Mie­ten im Kreis auf ei­nem ver­träg­li­chen Ni­veau „Die 579 Woh­nun­gen der GSW in Sig­ma­rin­gen ha­ben ei­ne Durch­schnitts­mie­te von 4,55 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter“, schreibt er per E-Mail. Als Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men des So­zi­al­ver­ban­des VdK sei die GSW da­mit be­schäf­tigt, Wohn­raum für brei­te Schich­ten der Be­völ­ke­rung zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Das Pro­gramm zur Er­rich­tung von neu­en So­zi­al­woh­nun­gen in Ba­den-Würt­von tem­berg geht da­von aus, dass die­se Woh­nun­gen ein Drit­tel un­ter der orts­üb­li­chen Ver­gleichs­mie­te ver­mie­tet wer­den, min­des­tens je­doch für 5,50 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che“, schreibt er wei­ter. „Selbst wenn man mit dem Pro­gramm bis zu 2400 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che Dar­le­hens­mit­tel zu null Pro­zent Zins er­hält, ist ei­ne nach­hal­ti­ge Ver­mie­tung zu ei­ner Mie­te von 5,50 Eu­ro wirt­schaft­lich nicht dar­stell­bar. Un­ter op­ti­ma­len Be­din­gun­gen wä­re ei­ne Ver­mie­tung zum Preis sie­ben Eu­ro ge­ra­de lang­fris­tig wirt­schaft­lich dar­stell­bar. Grund da­für sind die ra­sant ge­stie­ge­nen Er­stel­lungs­kos­ten für neue Woh­nun­gen. Schuld an den ho­hen Bau­prei­sen sind auch die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ge­schaf­fe­nen Vor­schrif­ten, be­son­ders die re­gel­mä­ßig ver­schärf­ten An­for­de­run­gen et­wa an Brand- und Schall­schutz so­wie zur Ener­gie­ein­spa­rung. Al­lein die No­vel­le 2016 der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) hat die Bau­kos­ten um sechs bis acht Pro­zent er­höht.“(jek)

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