Ries­ter-Ver­trag in El­tern­zeit wei­ter­lau­fen las­sen

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - FAMILIE -

FRANK­FURT (dpa) - Al­ters­vor­sor­ge ist auch für frisch­ge­ba­cke­ne El­tern wich­tig. Da­her gilt: Wer ei­nen Ries­ter-Ver­trag hat, soll­te ihn auch wäh­rend der bis zu drei­jäh­ri­gen El­tern­zeit durch­hal­ten, rät die Ak­ti­on „Fi­nanz­wis­sen für al­le“der Fonds­ge­sell­schaf­ten. Dann be­kom­men El­tern die jähr­li­che Gr­und­zu­la­ge von 154 Eu­ro (175 Eu­ro ab 2018) und die Kin­der­zu­la­ge von 300 Eu­ro. Für bis En­de 2007 ge­bo­re­ne Kin­der gibt es 185 Eu­ro. Um die vol­le För­de­rung zu er­hal­ten, müs­sen El­tern im ers­ten Jahr der El­tern­zeit noch den Min­de­stei­gen­be­trag ein­zah­len. Der Ha­ken da­bei: Auch wenn die Ein­künf­te zu Be­ginn der El­tern­zeit ge­ring sind oder aus­fal­len, müs­sen El­tern vier Pro­zent ih­res Vor­jah­res­ein­kom­mens in den Ries­ter-Ver­trag ein­zah­len, um die vol­len Zu­la­gen zu er­hal­ten. Gr­und­zu­la­ge so­wie Kin­der­zu­la­gen wer­den auf die Bei­trä­ge an­ge­rech­net. Ab dem zwei­ten Jahr sind dann aber nur noch 60 Eu­ro pro Jahr oder fünf Eu­ro mo­nat­lich als So­ckel­be­trag für die Zu­la­gen er­for­der­lich.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.