Kei­ne Un­ter­stüt­zung

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - MEINUNG & DIALOG -

Zur Mel­dung „Vier der in Mos­sul in­haf­tier­ten Frau­en sind Deut­sche“(26.7.): Die­se Frau­en ha­ben sich von Deutsch­land ab­ge­wandt und sich zur Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on „Is­la­mi­scher Staat“be­kannt. Die­se Frau­en bil­li­gen durch ihr Be­kennt­nis zu die­ser Ter­ror­mi­liz das Vor­ge­hen die­ser Grup­pie­rung ge­gen den Rest der Welt durch Ter­ror, An­schlä­ge und an­de­re leid­brin­gen­de Ak­tio­nen.

War­um bit­te sol­len sol­che Frau­en, die sich ger­ne auch als „Dschi­ha­dis­tin­nen“be­zeich­nen, vom „deut­schen“Volk und des­sen Bot­schaft und mit des­sen Steur­gel­dern un­ter­stützt wer­den, wenn sie jetzt im Irak in­haf­tiert sind? Klaus Fritsch­le,

Wi­der­sprü­che

Det­tin­gen Zum Kommentar „Ein Zei­chen der Schwä­che“(25.7.): Be­son­ders schwach ist, dass der tür­ki­sche Vi­ze-Mi­nis­ter­prä­si­dent Boz­dag die Ur­sa­che für die „Ter­ror­lis­te“der tür­ki­schen Jus­tiz als „Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blem“be­zeich­net. Er­do­gan rühmt die tür­ki­sche Jus­tiz, die­se sei un­ab­hän­gi­ger als die deut­sche Jus­tiz. Wenn dem so wä­re, hät­te es von vorn­her­ein gar kei­ne als Wei­sung ver­stan­de­ne „Kom­mu­ni­ka­ti­on“von Er­do­gan/Bod­zag ge­gen­über der Jus­tiz ge­ben kön­nen. Mi­t­hin sind ei­ne „un­ab­hän­gi­ge Jus­tiz“und ein „Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blem“Wi­der­sprü­che in sich. Frank Mül­ler-Tho­ma, Lan­genar­gen

Lie­be Le­se­rin­nen, lie­be Le­ser,

wir freu­en uns über Ih­re Brie­fe. Bit­te ha­ben Sie aber Ver­ständ­nis da­für, dass wir für die Ver­öf­fent­li­chung ei­ne Aus­wahl tref­fen und uns auch Kür­zun­gen vor­be­hal­ten müs­sen. Le­ser­zu­schrif­ten stel­len kei­ne re­dak­tio­nel­len Bei­trä­ge dar. An­ony­me Zu­schrif­ten kön­nen wir nicht ver­öf­fent­li­chen.

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