Ein Schelm, wer Bö­ses da­bei denkt

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - SIGMARINGEN -

Wenn es um Ab­spra­chen der Au­to­mo­bil­in­dus­trie geht, hört man von den Fir­men „An Spe­ku­la­tio­nen be­tei­li­gen wir uns nicht“, und schon weiß man, dass et­was an den Vor­wür­fen dran ist. Beim Jo­se­fi­nen­stift könn­te es sich ähn­lich ver­hal­ten. Nach knapp zwei Jah­ren ver­ließ sei­ner­zeit Mar­git Kn­aus als Haus­lei­te­rin das Jo­se­fi­nen­stift. Ihr Nach­fol­ger wur­de Chris­ti­an Gla­ge, der nun nach et­was mehr als zwei Jah­ren auch wie­der geht. Ein Schelm, wer Bö­ses da­bei denkt, sagt man, aber als die SZ mit Gla­ge spre­chen woll­te, hat sein Vor­ge­setz­ter das ver­bo­ten. Als die SZ dann ver­sucht hat, Hein­rich Lang von der Vin­zenz-von-Paul gGm­bH zu fra­gen, war­um er das un­ter­sagt, war die­ser ta­ge­lang nicht zu er­rei­chen unt hat auch nicht zu­rück­ge­ru­fen. Was al­so ist los im Jo­se­fi­nen­stift? Wenn al­lein be­ruf­li­che Ve­rän­de­run­gen der Grund für die ra­schen Wech­sel sind, könn­te man doch of­fen dar­über re­den. So aber be­ginnt das Ge­tu­schel und auf dem Markt­plaz rau­nen sich die Leu­te zu, da muss doch was im Ar­gen lie­gen. Aber wir wol­len uns nicht an Spe­ku­la­tio­nen be­tei­li­gen, viel­leicht ist ja auch al­les in bes­ter Ord­nung.

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