Al­le deut­schen Beach-Du­os bei WM wei­ter

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - SPORT -

WI­EN (SID) - Mit mehr oder we­ni­ger Mü­he ha­ben sämt­li­che deut­sche Teams bei der Beach­vol­ley­ball-WM in Wi­en die Vor­run­de über­stan­den. Wäh­rend die Mit­fa­vo­ri­tin­nen Chan­tal La­bour­eur und Julia Su­de mit dem drit­ten Sieg im drit­ten Spiel sou­ve­rän in das Sech­zehn­tel­fi­na­le ein­zo­gen, qua­li­fi­zier­ten sich Vic­to­ria Bien­eck und Isa­bel Schneider so­wie Mar­kus Bö­cker­mann und Lars Flüg­gen zu­min­dest für die „Lu­cky-Lo­serPlay-offs“um den Ein­zug in die nächs­te Run­de.

Die Welt­rang­lis­ten­zwei­ten La­bour­eur/Su­de aus Fried­richs­ha­fen de­mons­trier­ten auch ges­tern auf der Wie­ner Do­nau­in­sel ein­drucks­voll ih­re Stär­ke. Mit dem 2:0 (21:17, 21:16) ge­gen die Spa­nie­rin­nen El­sa Baque­ri­zo/ Ama­ran­ta Fer­nan­dez Na­var­ro blie­ben sie auch im drit­ten Vor­run­den­spiel oh­ne Satz­ver­lust und si­cher­ten sich sou­ve­rän Platz eins in der Grup­pe B. Qua­li­fi­ziert für die nächs­te Run­de wa­ren sie frei­lich schon vor dem Spiel.

„Der Grup­pen­sieg war ein Teil­ziel von uns. Wir spie­len ei­nen ganz gu­ten Strei­fen mo­men­tan und wol­len das auch wei­ter so hal­ten“, sag­te La­bour­eur, sah aber trotz der lo­cke­ren Sie­ge noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al.

Das ein­zi­ge deut­sche Män­ner­team in Wi­en hat das Aus nach der Vor­run­de mit dem Rü­cken zur Wand ab­ge­wen­det. Im Du­ell der bei­den noch sieg­lo­sen Teams in Grup­pe B si­cher­ten sich Mar­kus Bö­cker­mann und Lars Flüg­gen mit dem 2:0 (21:15, 21:16) ge­gen die Ve­ne­zo­la­ner Car­los Ran­gel und Jo­na­than Go­linda­no den Ein­zug in die Play-offs der schwächs­ten Grup­pen­drit­ten. „Die Er­leich­te­rung ist na­tür­lich groß“, sag­te Bö­cker­mann, der ei­ne Wo­che vor der WM mit Flüg­gen das Grand-SlamTur­nier im pol­ni­schen Olsz­tyn ge­won­nen hat­te und mit viel Rü­cken­wind in Ös­ter­reichs Haupt­stadt ge­reist war: „Hoff­nung wird dann gleich zu Druck. Da­mit woll­ten wir um­ge­hen und ha­ben es in den ers­ten Spie­len nicht sehr gut ge­meis­tert. Aber wir ler­nen im­mer da­zu.“

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