Rock­hock ver­langt nach ei­ner Neu­auf­la­ge

Ver­an­stal­tung lockt zahl­rei­che Be­su­cher an

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - MENGEN/GÖGE/SCHEER - Von Mar­kus Hai­le

– Das Kon­zept der Stadt­ka­pel­le für den „Rock­hock am Öl­bach“ist voll auf­ge­gan­gen. Ga­rant für ei­ne ge­lun­ge­ne Pre­mie­re des neu­en Ver­an­stal­tungs­for­mats war ne­ben der gu­ten Wit­te­rung ei­ne ex­trem spiel­freu­di­ge Band, die den et­wa 400 gut auf­ge­leg­ten Be­su­chern bis weit nach Mit­ter­nacht ein­heiz­te und ei­nen Hauch von Ur­laubs­par­ty in den Pro­be­lo­kal­gar­ten zau­ber­te.

Trotz enorm auf­wän­di­ger und gut or­ga­ni­sier­ter Vor­be­rei­tung wa­ren die Er­war­tun­gen der Ver­ant­wort­li­chen um das Vor­stands­duo Klaus Vog­gel und Phil­ipp Hier­le­mann bis kurz vor Fest­be­ginn noch re­la­tiv ge­dämpft. Be­reits im An­fangs­sta­di­um der Kon­zep­ti­on war klar, dass man zwar ein Gar­ten­fest ver­an­stal­ten, mu­si­ka­lisch aber neue We­ge be­schrei­ten woll­te. Wür­de Men­gen das neue Fest­for­mat Rock­hock an­neh­men?

Kur­zer Re­gen­schau­er

Spä­tes­tens ge­gen 20 Uhr ent­spann­ten sich die Mie­nen bei der Stadt­ka­pel­le merk­lich, denn der par­ty­taug­lich her­ge­rich­te­te Pro­be­lo­kal­gar­ten hat­te sich an­sehn­lich mit Gäs­ten ge­füllt. Un­ter Lich­ter­ket­ten, in der Wein­lau­be oder vor der Büh­ne hat­ten sich Be­su­cher jeg­li­chen Al­ters nie­der­ge­las­sen, um den Sams­tag­abend bei ei­nem Bier­chen, ei­nem gu­ten Glas Wein oder ei­nem „Hu­go“zu ge­nie­ßen. Für das leib­li­che Wohl sorg­te zu­dem un­ter an­de­rem das Team von Pi­us Rau­scher.

Spä­tes­tens als dann um 21 Uhr die ers­ten Gi­tar­ren­riffs der Blochin­ger Rock­band „Two smo­ke and the other one“aus den Bo­xen dröhn­ten, war Fes­ti­val­stim­mung an­ge­sagt. Die vier Mu­si­ker wuss­ten mit aus­schließ­lich ei­ge­nen Songs, vie­le da­von von der brand­neu­en CD, zu über­zeu­gen. Gu­te drei St­un­den be­schall­te die Band das Pu­bli­kum mit am­bi­tio­nier­tem Gi­tar­ren­rock und man konn­te die un­bän­di­ge Spiel­freu­de an den Ge­sich­tern der Mu­si­ker ab­le­sen. In den Pau­sen sorg­te DJ Ti­mo Ku­chelmeis­ter mit Mu­sik von der Fest­plat­te und Light­show für Un­ter­hal­tung. Als die letz­ten Tak­te ver­klan­gen, hat­te der Uhr­zei­ger schon knap­pe drei Um­dre­hun­gen nach Mit­ter­nacht hin­ter sich ge­bracht. Für die Fei­ern­den je­doch kein Grund, den Heim­weg an­zu­tre­ten, denn im Bar­zelt war bei Dai­qui­ri, Lil­let und an­de­ren Kult­ge­trän­ken noch rich­tig Stim­mung an­ge­sagt, ehe der ein­set­zen­de Re­gen dann end­gül­tig den Schluss­punkt setz­te. Wohl­wol­lend darf noch ver­merkt wer­den, dass das Fest oh­ne jeg­li­che un­er­wünsch­te Zwi­schen­fäl­le ver­lief.

Re­sü­mee ist po­si­tiv

Ei­nig war man sich im Pro­be­lo­kal­gar­ten, dass der Rock­hock ei­ne Be­rei­che­rung der Men­ge­ner Fest­land­schaft dar­stellt und un­be­dingt nach ei­ner Neu­auf­la­ge ver­langt. Das Re­sü­mee des Vor­sit­zen­den Klaus Vog­gel da­zu: „Wir sind voll­auf zu­frie­den. Si­cher gibt es noch ein paar Punk­te, die wir ver­bes­sern und op­ti­mie­ren müs­sen, aber der „Rock­hock am Öl­bach“wird fes­ter Be­stand­teil des Men­ge­ner Ver­an­stal­tungs­ka­len­ders.

FO­TOS: MAR­KUS HAI­LE

Fans der Rock­mu­sik füh­len sich beim „Rock­hock am Öl­bach“sicht­lich wohl.

Die Blochin­ger Rock­band „Two smo­ke and the other one“sorgt für Stim­mung.

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