Fi­pro­nil-Zu­las­sung als Pflan­zen­schutz­mit­tel läuft aus

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - WIR IM SÜDEN -

Der im Eier-Skan­dal in Ver­ruf ge­ra­te­ne Wirk­stoff Fi­pro­nil darf von An­fang Ok­to­ber an auch nicht mehr als Pflan­zen­schutz­mit­tel ver­wen­det wer­den. Wie ei­ne Spre­che­rin der EU-Kom­mis­si­on be­stä­tig­te, läuft die ent­spre­chen­de Ge­neh­mi­gung am 30. Sep­tem­ber 2017 aus. Ein An­trag auf Ver­län­ge­rung sei nicht ge­stellt wor­den. In der Land­wirt­schaft ist das In­sek­ti­zid Fi­pro­nil heu­te noch zur Be­hand­lung von Saat­gut zu­ge­las­sen. Es darf zum Schutz von Bie­nen­völ­kern al­ler­dings nur dann ein­ge­setzt wer­den, wenn das be­han­del­te Saat­gut zur Aus­saat im Ge­wächs­haus be­stimmt ist oder wenn es sich um das Saat­gut von Lauch-, Zwie­bel-, Scha­lot­ten- und Kohl­pflan­zen han­delt, die be­reits vor der Blü­te ge­ern­tet wer­den. Die Ver­wen­dung von Fi­pro­nil bei Tie­ren, die Le­bens­mit­tel lie­fern, ist in der EU ver­bo­ten. Ne­ben der Ver­wen­dung als Pflan­zen­schutz­mit­tel ist noch der Ein­satz als Tier­arz­nei­mit­tel er­laubt. (dpa)

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