Zum Ar­ti­kel „Rie­si­ge Alt­las­ten in den Bank­bü­chern“(12.7.):

Schwaebische Zeitung (Tettnang) - - Meinung & Dialog -

Die Plei­te und an­schlie­ßen­de „Ret­tung“die­ser Ban­ken mit Steu­er­gel­dern ist al­so nur ei­ne Fra­ge der Zeit. Bis da­hin kön­nen die­se Ban­ken phan­tas­ti­sche Ge­häl­ter und Bo­ni an ih­re Ma­na­ger und nicht we­ni­ger phan­tas­ti­sche De­vi­sen an ih­re Ak­tio­nä­re aus­zah­len. So lan­ge Ban­ken noch nicht ein­mal fünf Pro­zent des Gel­des, was sie zum künst­lich hoch­ge­hal­te­nen „Markt“-Zins­satz teu­er an Un­ter­neh­men und Bür­ger ver­lei­hen, selbst ha­ben müs­sen, son­dern sich von der EZB äu­ßerst bil­lig, zur­zeit am Null­zins­satz aus­lei­hen dür­fen, ist das ge­sam­te Bank­we­sen zwar äu­ßerst pro­fi­ta­bel, aber me­gaf­aul, und das mit staat­li­chem Se­gen. Paul-Ger­hard Ka­nis, Wein­gar­ten

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