Ver­ur­teil­ter Ma­na­ger und VW stre­ben Ei­ni­gung an

Ab­gas­skan­dal: 49-Jäh­ri­ger wehrt sich ge­gen Kün­di­gung

Schwaebische Zeitung (Tettnang) - - WIRTSCHAFT -

BRAUN­SCHWEIG (dpa) - Nach der frist­lo­sen Kün­di­gung stre­ben der frü­he­re VW-Ma­na­ger Oli­ver Schmidt und das Un­ter­neh­men ei­ne au­ßer­ge­richt­li­che Ei­ni­gung an. Bei­de Par­tei­en möch­ten Ge­sprä­che über die Mög­lich­kei­ten ei­ner Ver­stän­di­gung füh­ren, teil­te das Ar­beits­ge­richt Braun­schweig am Mitt­woch mit. Dort hat­te der in den USA ver­ur­teil­te Schmidt im Ja­nu­ar ei­ne Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ein­ge­reicht.

Über sei­nen An­walt hat­te der 49Jäh­ri­ge da­mals er­klä­ren las­sen, dass er die Kün­di­gung für rechts­wid­rig hal­te, weil er sich an Wei­sun­gen des Un­ter­neh­mens ge­hal­ten ha­be. Die Auf­he­bung än­de­re aber nichts an der recht­li­chen Bewertung des Sach­ver­halts, sag­te ein Un­ter­neh­mens­spre­cher.

Schmidt war An­fang De­zem­ber we­gen sei­ner Rol­le im Ab­gas-Skan­dal, Ver­schwö­rung zum Be­trug und we­gen Ver­sto­ßes ge­gen Um­welt­ge­set­ze in den USA zu sie­ben Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt wor­den. Er hat­te sich nach ei­nem De­al mit der USStaats­an­walt­schaft im Au­gust schul­dig be­kannt.

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