Schwaebische Zeitung (Tettnang)

„Dann sind ganz schnell ein paar Mil­lio­nen weg“

Krum­me Im­mo­bi­li­en­de­als, Sen­sa­ti­ons­ti­tel und Löw als Trai­ner – Andre­as Buck hat in sei­ner Kar­rie­re ei­ni­ges er­lebt

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Bun­des­li­ga (9. Spiel­tag)

VfL Wolfsburg – Wer­der Bre­men 5:3 (3:2) To­re: 0:1 Bit­ten­court (13.), 1:1 Ba­ku (22.), 2:1 Brooks (25.), 2:2 Möh­wald (35.), 3:2 Weg­horst (37.), 3:3 Brooks (47., Ei­gen­tor), 4:3 Weg­horst (76.), 5:3 Bia­lek (90.+5). – Gel­bRot: Möh­wald (Bre­men, 80.), wdh. Foul. 2. Bun­des­li­ga (9. Spiel­tag)

Darm­stadt 98 – Braun­schweig 4:0 (4:0) To­re: 1:0 Kem­pe (6., Foul­elf­me­ter), 2:0, 3:0 Dur­sun (7., 33.), 4:0 Kem­pe (36., Foul­elf­me­ter).

FC St. Pau­li – VfL Os­na­brück

Tor: 0:1 Blacha (86.). 0:1 (0:0) 3. Li­ga (13. Spiel­tag): KFC Uer­din­gen – SC Verl 1:2 (0:0).

STUTTGART - Er war in den 1990erJah­ren der schnel­le Mann auf der Au­ßen­bahn – ge­nannt Tur­bo. Mit dem VfB Stuttgart hol­te er 1992 die Meis­ter­schaft so­wie 1997 den DFB-Po­kal und er­leb­te als Krö­nung die Sen­sa­ti­ons­meis­ter­schaft des 1. FC Kai­sers­lau­tern 1998. Doch gab es nicht we­ni­ge Tie­fen in der Kar­rie­re von Andre­as Buck. Mit Felix Alex hat der 52-Jäh­ri­ge über sein Buch „Tur­bo – mein Wett­lauf mit dem Fuß­ball­ge­schäft“, die Zu­kunft der Bran­che so­wie die Flüch­tig­keit von Geld ge­spro­chen.

Herr Buck, Sie sind Ver­si­che­rungs­und Ver­mö­gens­be­ra­ter, ha­ben in Ih­rer Kar­rie­re ge­nug Men­schen ken­nen­ge­lernt, ru­fen in der Co­ro­na-Kri­se al­le an und wol­len Hil­fe? Die ehe­ma­li­gen Pro­fis we­ni­ger, die sind ja größ­ten­teils aus dem Fuß­ball raus, die trifft es je nach­dem, in wel­cher Bran­che sie ar­bei­ten. Bei den ak­tu­el­len Pro­fis sieht das schon an­ders aus. Da ha­ben zwar die Hig­hend-Spie­ler we­ni­ger Pro­ble­me, aber vor al­lem die Spie­ler, de­ren Ver­trä­ge aus­lau­fen und die sich die Ver­ei­ne nicht aus­su­chen kön­nen – die ha­ben ge­ra­de ein Rie­sen­pro­blem und die mel­den sich schon.

Es sind ja nicht nur die Pro­fis, son­dern auch die Clubs, die in die Bre­douil­le kom­men. Vie­les ist auf Kan­te ge­strickt. Sie wa­ren da­bei, als es in den 1990er-Jah­ren mit dem Geld­ver­die­nen so rich­tig los­ging. Als ich 1990 in die Bun­des­li­ga kam, hieß es, dass ein Na­tio­nal­spie­ler 400 000 DM brut­to Jah­res­ge­halt ver­dient. Das war das Li­mit. 200 000 Eu­ro brut­to im Jahr! Da la­chen die Na­tio­nal­spie­ler heut­zu­ta­ge drü­ber, und schon da­mals hat man ge­dacht, ir­gend­wann ist die Spi­ra­le mal am En­de, aber es war nie der Fall.

Was muss denn noch pas­sie­ren, dass bei den Ent­schei­dern an­kommt, dass es eben nicht nur um hö­her, schnel­ler, wei­ter und die nächs­ten Um­satz­re­kor­de geht? Die Dis­kus­si­on dreht sich ja häu­fig dar­um, dass die Spie­ler die­se Ge­häl­ter for­dern und den Hals nicht voll be­kom­men, aber das ist kom­plett der fal­sche An­satz. Ein Ney­mar oder ein Mbap­pé wür­den nicht sa­gen: „Ich hö­re auf mit Fuß­ball spie­len, wenn ich kei­ne 20 Mil­lio­nen be­kom­me, son­dern nur fünf“und dann zum Ma­ler um­schu­len. Das heißt, das Geld kommt von au­ßen, von In­ves­to­ren, von Fern­seh­an­stal­ten, vom Pay-TV. Und war­um kommt es rein? Weil ir­gend­je­mand sich et­was da­von ver­spricht in die­sem Markt. Erst wenn die Gel­der von au­ßen nicht mehr in die­sem Ma­ße flie­ßen, wird sich wirk­lich et­was än­dern. Ich glau­be, dass es nun durch die Co­ro­na-Kri­se not­ge­drun­gen ein Um­den­ken ge­ben wird – wie nach­hal­tig die­ses sein wird, das ist al­ler­dings die Fra­ge.

Wenn man Sie hört, wir­ken Sie wie ein ty­pi­scher Fuß­ball­fan und -nost­al­gi­ker, da­bei wa­ren sie 15 Jah­re Teil der Bla­se. Macht das vor al­lem Ih­re Kind­heit in Geis­lin­gen? Wahr­schein­lich hat das mit der schwä­bi­schen Er­zie­hung zu tun, da ist man per se eher bo­den­stän­dig. Ich bin eben im­mer noch Fuß­ball­fan, freue mich an gu­ten Spie­len und ei­nem Wett­be­werb. Den Reiz des Fuß­balls macht ja nor­ma­ler­wei­se aus, dass man nicht weiß, wie es aus­geht – aber das ist et­was ab­han­den ge­kom­men. Ich wür­de mir wün­schen, dass man so ei­ne Art Play-off-Sys­tem am En­de der Bun­des­li­ga ein­führt – denn in ei­nem Spiel ist es im­mer mal mög­lich, die Bay­ern zu schla­gen. In ei­ner lan­gen Sai­son wird man sie aber nicht mehr auf­hal­ten kön­nen.

In Ih­rem Buch schrei­ben Sie of­fen von den Schat­ten­sei­ten des Ge­schäfts. War­um trau­en Sie sich das und so vie­le an­de­re nicht?

Ich bin schon ein paar Jah­re raus und füh­re ein gu­tes Le­ben – das macht es na­tür­lich ein­fa­cher, über schwie­ri­ge Mo­men­te zu schrei­ben. Zu­dem be­kom­men die Ti­tel und al­les Tol­le ja oh­ne­hin al­le mit, aber die schwie­ri­gen Mo­men­te er­fährt nie­mand, weil man wäh­rend der Kar­rie­re nicht drü­ber re­det. Die Leu­te ver­ges­sen im­mer, dass das jun­ge Men­schen sind, die da auf dem Platz ste­hen und mit Hass kon­fron­tiert wer­den, wenn es mal nicht läuft. Zum Bei­spiel jetzt auf Schal­ke, na­tür­lich spie­len die ei­nen Müll und echt furcht­bar, aber ich möch­te da im Au­gen­blick kein Fuß­bal­ler sein. Wenn jetzt noch Fans im Sta­di­on wä­ren, könn­te man ja bei­na­he gar nicht mehr auf den Platz ge­hen, weil man so vol­ler Angst wä­re, ei­nen Feh­ler zu ma­chen.

Sie schrei­ben auch vom Fuß­bal­ler als Ge­trie­be­nem im Netz der Er­war­tun­gen, der trotz Ver­let­zun­gen ge­drängt wird zu spie­len ...

Da kommt dann im­mer das Tot­schlag­ar­gu­ment von Au­ßen­ste­hen­den, dass die Fuß­bal­ler es sich ja selbst aus­ge­sucht hät­ten und so viel Geld ver­die­nen ... Na­tür­lich ist es so, gibt es viel Geld und auch Ruhm in gu­ten Zei­ten, aber die an­de­ren Sei­ten wer­den eben nie ge­se­hen. Im­mer so toll und Traum­job ist es eben auch nicht. Rück­sicht und Em­pa­thie ha­ben im Pro­fi­sport kei­nen Platz.

Spielt bei den Pro­fis Geld als ei­ne der we­ni­gen For­men der An­er­ken­nung des­halb ei­ne so gro­ße Rol­le? Es gibt in den Teams ja im­mer hier­ar­chi­sche Struk­tu­ren. Heut­zu­ta­ge ord­net es sich so­gar nach Din­gen wie Ins­ta­gram-Klicks. Die Fra­ge lau­tet im­mer: Wer hat mehr? So ist es auch bei der Ge­halts­struk­tur. Der Ver­ein drückt da­mit ei­ne Wert­schät­zung aus. Und wenn man mit­be­kommt, dass man nur die Häl­fe ei­nes an­de­ren ver­dient, dann denkt man, dass dich dein Club we­ni­ger wert­schätzt. Das hat Aus­wir­kun­gen auf die in­ter­ne Hier­ar­chie.

Geld bleibt ein zen­tra­les The­ma. Auch Sie sind mit ei­ner Im­mo­bi­li­en­fir­ma mäch­tig rein­ge­fal­len. Ich bin ja gott­froh, dass es bei mir so gut aus­ge­gan­gen ist, sonst hät­te ich dar­über wohl auch nicht ge­schrie­ben, da bin ich ganz ehr­lich. Man ist eben als Pro­fi noch recht jung und hat bei Fi­nan­zen kei­nen Ein­blick. Da gibt es im­mer Leu­te, die ei­ne wahn­sin­nig gu­te Idee ha­ben. Der gro­ße Knack­punkt ist bei je­dem Spie­ler die Fra­ge: Wie geht es nach der Kar­rie­re wei­ter? Da kom­men dann vie­le und bie­ten dir ei­ne Lö­sung für dein wei­te­res Le­ben, und wenn es in Rich­tung Kar­rie­re­en­de geht, ist man sehr an­fäl­lig für al­le mög­li­chen Ide­en.

Wie kann man denn heu­te noch Mil­lio­nen ein­fach so ver­sen­ken? Was war denn Ih­re per­sön­li­che größ­te Prot­ze­rei?

Das war ein Ur­laub am Co­mer See, bei dem ich mit mei­ner Fa­mi­lie ei­ne rie­si­ge Vil­la ge­mie­tet ha­be mit ei­ge­nem Koch – wahr­schein­lich ei­ne ähn­li­che wie sie Ge­or­ge Cloo­ney ge­ra­de be­wohnt (lacht). Bei an­de­ren gab es im­mer je­de Men­ge mit Au­tos oder 20 000-Eu­ro-Uh­ren. Aber das Pro­blem bei den Fuß­bal­lern, die plei­te­ge­hen, ist ja nicht, dass sie das Geld ver­pras­sen – das ist bei den heu­ti­gen Ge­häl­tern in der Spit­ze ja auch kaum mög­lich. Es sind die fal­schen In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen. Man kann zum Bei­spiel ex­trem schlech­te Im­mo­bi­li­en­de­als ma­chen, und dann sind ganz schnell ein paar Mil­lio­nen weg.

In die­sem Zu­sam­men­hang muss ich Sie lei­der auf die aus­ge­schla­ge­ne Meis­ter­prä­mie vor ih­rem Wech­sel nach Kai­sers­lau­tern an­spre­chen. Die hät­te ja kein ver­nünf­ti­ger Mensch ab­ge­schlos­sen. Al­so ich bin ein Schwa­be und ha­be ei­ne schwä­bi­sche Er­zie­hung, da ist man ja im­mer vor­sich­tig, und da­her ha­be ich eben die ge­rin­ge Ab­lö­se­sum­me im Ab­stiegs­fall ge­wählt. Ein Süd­län­der, der das Le­ben mehr als Ri­si­ko sieht, hät­te wahr­schein­lich ge­sagt: „War­um denn nicht?“Ich hät­te wohl we­ni­ger Schwa­be und mehr Süd­län­der sein müs­sen. Aber man sieht ja in der Fuß­ball­his­to­rie, wie wahr­schein­lich es ist, als Auf­stei­ger Meis­ter zu wer­den, dar­um bin ich auch oh­ne Klau­sel froh, das Sen­sa­tio­nel­le und Ge­schichts­schrei­ben­de er­lebt zu ha­ben.

Ge­ne­rell hat man in Ih­rem Buch – Stich­wort Na­tio­nal­mann­schaft – oft­mals den Ge­dan­ken, dass da mehr drin ge­we­sen wä­re. Sie hat­ten so­gar zwei Ein­la­dun­gen vom DFB, muss­ten aber je­weils ver­let­zungs­be­dingt ab­sa­gen.

Das The­ma ist schon är­ger­lich. Wenn ich zwei­mal da­bei ge­we­sen wä­re, wä­re ich wohl dau­er­haft drin ge­we­sen. Teil­wei­se wur­den da ir­gend­wel­che Spie­ler nach au­ßen auf mei­ne Po­si­ti­on ver­scho­ben, da man nie­man­den hat­te. Die Eu­ro­pa­po­kal­spie­le wa­ren zu­dem im­mer mei­ne bes­ten, ich ha­be es ge­nos­sen, in­ter­na­tio­nal zu spie­len. Da wä­re Na­tio­nal­mann­schaft nicht das Schlech­tes­te ge­we­sen. Aber ich hat­te auch so oft Glück in mei­ner Kar­rie­re – ge­ra­de mit den zwei Meis­ter­schaf­ten. Und wer weiß, viel­leicht hät­te ich mich auch in so ei­nem Län­der­spiel ver­letzt.

Das Glück war auch beim VfB Stuttgart nicht im­mer auf Ih­rer Sei­te.

Wä­re es et­was an­ders ge­lau­fen, wä­re viel­leicht Andre­as Buck Teil des ma­gi­schen Drei­ecks ge­we­sen. Die­se Mann­schaft da­mals, 1997, mit dem Po­kal­sieg war ja au­ßer­ge­wöhn­lich gut. Wir hat­ten un­ter an­de­rem noch Frank Ver­laat und Zvon­i­mir Sol­do im Mit­tel­feld. Das war ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Trup­pe, da war es ja bei­na­he scha­de, dass wir viel zu we­nig er­reicht ha­ben. So viel Ta­lent und Men­ta­li­tät in ei­ner Mann­schaft fin­det man echt sel­ten. Wenn wir da noch ei­nen ge­schei­ten Trai­ner ge­habt hät­ten, dann wä­re viel mehr mög­lich ge­we­sen.

Das dürf­te Bun­des­trai­ner Joa­chim Löw nicht ge­ra­de ger­ne hö­ren.

Zu sei­ner Ent­schul­di­gung muss man sa­gen, dass es sei­ne ers­te gro­ße Trai­ner­sta­ti­on und er ein­fach zu un­er­fah­ren war. Mit ei­nem er­fah­re­nen Trai­ner und der Mann­schaft hät­ten wir viel mehr er­rei­chen kön­nen. Er hat sich si­cher auch wei­ter­ent­wi­ckelt, aber ich glau­be, als Ver­eins­trai­ner ist es für ihn auch eher schwer. Als Na­tio­nal­trai­ner muss man ja kei­ne Mann­schaft ent­wi­ckeln und über das gan­ze Jahr be­glei­ten.

Blei­ben wir beim VfB. Der Club passt zu Ih­rer Kar­rie­re. Auch bei den Stutt­gar­tern ging es häu­fig von ganz oben Rich­tung Kel­ler und wie­der hin­auf. Der­zeit läuft es aber. Der VfB macht mir sehr viel Freu­de. Ich ha­be schon ge­ahnt, dass, wenn wir ei­nen gu­ten Start hin­be­kom­men, und die Jungs mer­ken, dass sie in der Li­ga an­ge­kom­men sind, ei­ni­ges mög­lich ist. Man sieht, was da für ein Po­ten­zi­al ist, und das macht im Ge­gen­satz zu den ver­gan­ge­nen Jah­ren Hoff­nung, dass da et­was ent­ste­hen kann. Zu­dem ge­winnt man die Spie­le nicht durch Glück, son­dern ver­dient. Was die­se Mann­schaft vor al­lem auch hat, ist Ge­schwin­dig­keit, und das ist heut­zu­ta­ge so wich­tig.

Das wä­re ak­tu­ell al­so ei­gent­lich Ih­re idea­le Zeit ge­we­sen, die Zeit von „Tur­bo“Buck.

Im Ge­gen­satz zu vie­len mei­ner ehe­ma­li­gen Kol­le­gen könn­te ich auf­grund der Schnel­lig­keit wohl da mit­spie­len. Ich ha­be mal als jun­ger VfBHüp­fer ge­gen Andre­as Breh­me ge­spielt, der war Welt­meis­ter und spiel­te da­mals bei In­ter Mai­land. Er ist ein be­gna­de­ter Fuß­bal­ler, aber halt sehr lang­sam und hat dann noch au­ßen ge­spielt – so et­was wür­de es heu­te nicht mehr ge­ben.

Der VfB muss nun ge­gen Bay­ern München (15.30/Sky) ran, die nach dem 1:1 in Bre­men in der Li­ga et­was an­ge­schos­sen sind.

Man hat ja als Geg­ner im­mer Angst, dass man von den Bay­ern ab­ge­schos­sen wird, und da stellt sich die Fra­ge, ob ich eben so frisch spie­le wie im­mer oder mich zu­rück­zie­he und die Räu­me dicht ma­che. Wenn man von An­fang an of­fen mit­spie­len möch­te, kann es bö­se en­den. Wenn ich Trai­ner wä­re, wür­de ich mir das gut über­le­gen. Im End­ef­fekt weiß man aber so­wie­so erst nach dem Spiel, was die bes­te Lö­sung ge­we­sen wä­re.

Herr Buck, zum Ab­schluss, was ist denn die bes­te Lö­sung für den Fuß­ball in die­ser schwie­ri­gen Zeit? Gibt es die oder kommt es ir­gend­wann zum gro­ßen Fuß­ball-Crash? Ich wür­de mir erst mal wün­schen, dass wir die­se un­säg­li­che Na­ti­ons Le­ague ein­stamp­fen. Dass wir zu­rück­ge­hen und we­ni­ger Spie­le ha­ben. Dass man auch bei Cham­pi­ons Le­ague, Eu­ro­pa- und Welt­meis­ter­schaf­ten die Mann­schaf­ten re­du­ziert. Denn ge­ra­de die Top­spie­ler ha­ben viel zu vie­le Spie­le. Die Bei­ne wer­den mü­de, aber auch der Kopf. So kön­nen sie auf Dau­er ihr Top­ni­veau nicht hal­ten, und dann wird al­les im­mer mehr ver­wäs­sert. Du musst den Jungs ein­fach mal gön­nen, dass sie den Kopf leer be­kom­men. Aber lei­der wer­den die Spiel­plä­ne von de­nen ge­macht, die im Ses­sel sit­zen und nicht selbst spie­len. Es geht nur ums Geld, und das ist echt scha­de.

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FOTOS: IMAGO IMAGES Konn­te es auch ge­gen den gro­ßen FC Bay­ern: Andre­as Buck (re.) 1996 im Du­ell mit Jür­gen Klins­mann.
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