Del Po­tro be­zwingt Gaucho-Fi­nal­fluch

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SPORT -

ZAGREB (SID) - Als der Fi­nal­fluch der ar­gen­ti­ni­schen Ten­nis­spie­ler end­lich be­siegt war, führ­te Die­go Ar­man­do Ma­ra­do­na ei­nen Veit­stanz auf. Im­mer wie­der brüll­te er „Aaar­gen­ti­na“und be­ju­bel­te so den ers­ten Tri­umph sei­ner Gauchos in der 116jäh­ri­gen Da­vis-Cup-Ge­schich­te. Stolz hielt der eins­ti­ge Fuß­bal­ler den Schlä­ger in die Hö­he, mit dem Fi­nal­held Juan Mar­tin del Po­tro beim 3:2 der Ar­gen­ti­ni­er ge­gen Gast­ge­ber Kroa­ti­en ge­spielt hat­te.

Zwar hol­te Fe­de­ri­co Del­bo­nis den Sieg­punkt im ab­schlie­ßen­den Match durch ein 6:3, 6:4, 6:2 ge­gen Ivo Kar­lo­vic, doch „Del­po“stand mit zwei Ein­zel­sie­gen im Mit­tel­punkt der Ova­tio­nen. Der in­tro­ver­tier­te und freund­li­che gro­ße Mann, der nach drei Hand­ge­len­ko­pe­ra­tio­nen so­wie De­pres­sio­nen schon vor dem Kar­rie­re­en­de stand. In Zagreb krön­te er aber ein „wun­der­ba­res Jahr, das mir den Glau­ben zu­rück­ge­ge­ben hat“. Den Glau­ben an sich selbst, an sei­ne bra­chia­len Grund­schlä­ge – und an sei­ne men­ta­le Stär­ke. „Das war ei­ner der größ­ten Sie­ge mei­ner Lauf­bahn. Emo­tio­nal war es ex­trem auf­rei­bend“, sag­te der US-Open-Sie­ger von 2009 nach dem 6:7 (4:7), 2:6, 7:5, 6:4, 6:3 im vier­ten Match ge­gen Ma­rin Ci­lic.

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