Un­ei­nig­keit über hö­he­re Buß­gel­der für Ver­kehrs­sün­der

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

SAARBRÜCKEN (dpa) - Ver­kehrs­sün­der könn­ten stär­ker zur Kas­se ge­be­ten wer­den: Für ei­ne Er­hö­hung der Buß­gel­der spra­chen sich am Di­ens­tag et­li­che In­nen­mi­nis­ter bei ei­nem Tref­fen in Saarbrücken aus. „Ich glau­be schon, dass wir die Stra­fen ver­schär­fen müs­sen, auch im Ver­gleich mit den Nach­bar­län­dern“, sag­te der In­nen­mi­nis­ter von Rhein­land-Pfalz, Ro­ger Le­w­entz (SPD). Dies sei un­ter den Mi­nis­tern wohl „un­strei­tig“. Ei­ne ein­kom­mens­ab­hän­gi­ge Staf­fe­lung der Buß­gel­der lehn­te er ab. „Das wird hier kei­ne Mehr­heit fin­den.“

Nie­der­sach­sens In­nen­mi­nis­ter Bo­ris Pistorius (SPD) sprach sich für ei­ne Staf­fe­lung aus. „Je nach Ein­kom­men kön­nen 1000 Eu­ro schon an­ge­mes­sen sein“, sag­te er. Wer mehr ver­die­ne, müs­se mehr be­zah­len. Er ha­be in der Sa­che ei­ne Bun­des­rats­in­itia­ti­ve auf den Weg ge­bracht. Der nord­rhein-west­fä­li­sche Res­sort­chef Ralf Jä­ger (SPD) sprach sich bei schwe­ren De­lik­ten für ei­ne Be­rück­sich­ti­gung des Ein­kom­mens aus. Die In­nen­mi­nis­ter von Bund und Län­dern ge­ben heu­te die Er­geb­nis­se be­kannt. Be­schlüs­se kön­nen nur ein­stim­mig ge­trof­fen wer­den.

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