Is­la­mist ar­bei­te­te beim Ver­fas­sungs­schutz

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BERLIN (dpa) - Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz (BfV) hat nach Me­dien­be­rich­ten ei­nen Is­la­mis­ten in den ei­ge­nen Rei­hen ent­tarnt. Der Mann ha­be sich im In­ter­net un­ter fal­schem Na­men is­la­mis­tisch ge­äu­ßert und Di­enst­ge­heim­nis­se ver­ra­ten, be­rich­te­ten der „Spie­gel“und die „Welt“. Er ha­be vor­ge­habt, ei­nen Bom­ben­an­schlag in der Zen­tra­le des BfV in Köln zu ver­üben, schreibt die Zei­tung un­ter Be­ru­fung auf Si­cher­heits­krei­se. Die Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf re­la­ti­vier­te die An­schlags­ge­fahr. Die Er­mitt­lun­gen hät­ten bis­her kei­ne Hin­wei­se er­ge­ben, dass ei­ne Ge­fahr be­stan­den ha­be, sag­te der Spre­cher der Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf, Ralf Her­ren­brück, am Di­ens­tag­abend. Es wer­de aber wei­ter er­mit­telt.

Die Be­hör­den sind dem Be­schul­dig­ten laut „Spie­gel“vor vier Wo­chen auf die Sch­li­che ge­kom­men. Ge­gen den Mit­ar­bei­ter sei Haft­be­fehl er­las­sen wor­den. Laut „Spie­gel“leg­te er ein Teil­ge­ständ­nis ab. Der Ver­däch­ti­ge sei erst kürz­lich ein­ge­stellt wor­den, um die is­la­mis­ti­sche Sze­ne in Deutsch­land zu be­ob­ach­ten. Nach An­ga­ben der Be­hör­de ha­be er sich im Be­wer­bungs­ver­fah­ren, in Aus­bil­dung und in sei­nem Ein­satz­be­reich un­auf­fäl­lig ver­hal­ten.

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