So­ja­spros­sen sind ei­gent­lich Mung­spros­sen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERNÄHRUNG -

BONN (dpa) - Un­ter Mung­boh­nen kann sich fast kei­ner et­was vor­stel­len, un­ter So­ja­spros­sen schon. Da­bei ver­birgt sich hin­ter bei­dem ein und die­sel­be Boh­ne, die haupt­säch­lich in In­di­en an­ge­baut wird. Ge­nau ge­nom­men ist die So­ja­spros­se der Keim­ling der Mung­boh­ne, er­läu­tert der Ver­brau­cher­infor­ma­ti­ons­dienst aid. Mung­boh­nen schme­cken mil­der und de­zen­ter als an­de­re Boh­nen und ent­hal­ten be­son­ders vie­le Bal­last­stof­fe (17 Gramm pro 100 Gramm), sind aber den­noch sehr be­kömm­lich. Fri­sche Mung­boh­nen sind in Deutsch­land schwer zu be­kom­men, meist gibt es sie nur als Kon­ser­ve oder im Glas. Mung- be­zie­hungs­wei­se So­ja­spros­sen gibt es da­ge­gen frisch zu kau­fen. Sie soll­ten vor dem Es­sen gut ab­ge­spült und blan­chiert wer­den, um das ent­hal­te­ne Pha­sin zu zer­stö­ren.

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So­ja­spros­sen sind die Keim­lin­ge der Mung­boh­nen. An­ge­baut wer­den sie vor al­lem in In­di­en.

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