Ge­sund­heit­li­che Vor­tei­le von Ko­kos­öl sind nicht be­wie­sen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERNÄHRUNG -

WIESBADEN (dpa) - Mitt­ler­wei­le ist es so­gar im Dro­ge­rie­markt an­ge­kom­men: Ko­kos­öl soll zum Bra­ten und Ko­chen ide­al sein. Be­für­wor­tern zu­fol­ge soll Ko­kos­öl au­ßer­dem Herz-Kreis­lauf-Krank­hei­ten vor­beu­gen und ge­gen Bak­te­ri­en und Pil­ze hel­fen. Al­ler­dings feh­len bis­her die wis­sen­schaft­li­chen Be­le­ge da­für, dass das wei­ße Fett ge­sün­der als an­de­re Öle ist. Des­halb gibt es kei­nen ge­sund­heit­li­chen Grund, Ko­kos­öl in grö­ße­ren Men­gen zu ver­zeh­ren, heißt es in der Zeit­schrift „Er­näh­rungs Um­schau“, die auf ei­ne Aus­wer­tung ver­schie­de­ner Stu­di­en ver­weist. Ko­kos­öl ent­hält un­ter an­de­rem ei­nen zu ho­hen Pro­zent­satz Lau­r­in­säu­re. Die­se mit­tel­ket­ti­ge Fett­säu­re er­höht nach­weis­lich das LDL-Cho­le­ste­rin. In ge­rin­gen Men­gen kann Ko­kos­öl aber ei­ne gu­te Er­gän­zung in der Kü­che sein.

FOTO: OH

Ko­kos­öl eig­net sich auch gut für Ge­bäck, ent­hält aber viel Lau­r­in­säu­re.

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