Ar­gen­büh­ler ha­ben flei­ßig Blut ge­spen­det

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - GEMEINDEN / VEREINE -

20 Men­schen, die in den zu­rück­lie­gen­den Jah­ren zehn, 25, 50, 75, 100 und so­gar 125 Mal Blut ge­spen­det ha­ben, sind am Mitt­woch­abend ne­ben den Sport­lern ge­ehrt wor­den. Bür­ger­meis­ter Ro­land Sau­ter rief da­zu auf, es die­sen Frau­en und Män­nern gleich zu tun und beim nächs­ten Ter­min (14. Ju­li in Eg­lofs) mit da­bei zu sein. „Blut spen­den ist nicht nur ei­ne gu­te Tat, son­dern ge­ra­de­zu ein ge­sell­schaft­li­ches Er­eig­nis“, war sich Sau­ter si­cher. Der Bür­ger­meis­ter wies in sei­ner Be­grü­ßung dar­auf hin, dass vie­len Men­schen die Be­deu­tung von Spen­der­blut gar nicht so be­wusst sei. Erst dann, wenn sie selbst auf Hil­fe an­ge­wie­sen sei­en, wer­de es klar: „Blut­trans­fu­sio­nen sind bei den meis­ten Ope­ra­tio­nen not­wen­dig.“An­hand des ei­ge­nen Bei­spiels räum­te Ro­land Sau­ter mög­li­che Be­den­ken aus und sag­te: „Ich ha­be mich auch erst mit 25 Jah­ren über­wun­den und ge­he seit­her re­gel­mä­ßig.“Und be­geis­tert füg­te er hin­zun: „Glau­ben Sie mir, man fühlt sich hin­ter­her wun­der­bar!“Wolf­gang Di­eing, Kreis­ver­bands­arzt des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (DRK) aus Is­ny, der in je­dem Jahr die Eh­run­gen vor­nimmt, tut dies um­so lieber, als sie „mit der Aus­zeich­nung der Sport­ler ver­knüpft sind“. Könn­ten doch so „an­de­re mo­ti­viert wer­den, sel­ber Blut zu spen­den“. Und Di­eing ver­wies auf die „Blut­spen­de-App“, mit der re­gis­trier­te Per­so­nen an die nächs­ten mög­li­chen Termine er­in­nert wer­den. Zu­dem gibt es Ers­te-Hil­feTipps, No­t­ruf­num­mern und aus­gie­bi­ge In­for­ma­tio­nen für die Aus­bil­dung zum Not­fall­sa­ni­tä­ter.

Mit dem Dank und der An­er­ken­nung des DRK und der Ge­mein­de Ar­gen­bühl wur­den dann 20 Frau­en und Män­ner für ih­ren selbst­lo­sen Ein­satz Ur­kun­de, Na­del und Ge­schenk über­reicht. Die Eh­ren­na­del in Gold für zehn­ma­li­ges Spen­den er­hiel­ten Ul­rich Bo­den­mül­ler, An­ja Dein­hart und Isa­bell Klei­ner. Die Eh­ren­na­del mit gol­de­nem Lor­beer­kranz für 25 Blut­spen­den ziert künf­tig das Re­vers von Micha­el Bau­mann, Al­bert Bo­den­mül­ler, Ute Eck­art, Mar­kus He­u­mos, Pe­tra Neid­hart, Ros­wi­tha Sigg und In­grid Wös­le. Die Be­reit­schaft, 50 Mal zu spen­den, zeig­ten Thomas Hol­der­ried und Ignaz Mös­le. Klaus-Die­ter Mik­lis und Ro­land Mös­le lie­ßen sich 75 Mal und Edel­traud Kolb, Man­fred Mader, Wil­helm Rud­hart und En­gel­bert Weber 100 Mal Blut ab­zap­fen. Auf sa­ge und schrei­be 125 Blut­spen­den brach­ten es Ha­rald Dre­scher und An­ton Hil­ler. (vs)

FO­TO: VE­RA STIL­LER

Ar­gen­büh­ler Bür­ger wur­den für viel­ma­li­ges Blut­spen­den ge­ehrt. Dar­un­ter Frau­en und Män­ner, die sich 75, 100 und 125 Mal den le­bens­ret­ten­den Saft ab­zap­fen lie­ßen.

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