Alt­las­ten­un­ter­su­chung in Mo­chen­wan­gen zieht sich hin

Er­geb­nis­se wer­den erst nach der Som­mer­pau­se er­war­tet

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - REGION - Von Phil­ipp Rich­ter

WOL­PERTS­WEN­DE - Die Er­geb­nis­se der Alt­las­ten­un­ter­su­chung auf dem Ge­län­de der Pa­pier­fa­brik Mo­chen­wan­gen zie­hen sich hin. Wie Wol­perts­wen­des Bür­ger­meis­ter im Ge­spräch mit der „Schwä­bi­schen Zei­tung“sagt, kann mit den Er­geb­nis­sen erst nach der Som­mer­pau­se ge­rech­net wer­den. Die be­auf­trag­te Bohr­fir­ma sei in Ver­zug ge­kom­men. Ei­gent­lich hät­ten sie schon En­de April/An­fang Mai vor­lie­gen sol­len. Jetzt wer­den wei­te­re Mo­na­te ins Land zie­hen.

„Lei­der gibt es noch nichts Neu­es. Auch wir wä­ren er­freut, wenn wir frü­her Be­scheid wüss­ten“, sag­te der Bür­ger­meis­ter auf Nach­fra­ge der „Schwä­bi­schen Zei­tung“. Im Vor­feld der „rich­ti­gen“Alt­las­ten­un­ter­su­chung fand be­reits ei­ne so­ge­nann­te „ori­en­tie­ren­de Alt­las­ten­un­ter­su­chung“auf dem Ge­län­de statt, das heißt, man eru­ier­te Stel­len, an de­nen es ei­ne Ve­r­un­rei­ni­gung des Bo­dens ge­ge­ben ha­ben könn­te. Das ist un­ter an­de­rem der Stand­ort des Öl­tanks. Jetzt sol­len an die­sen Stel­len Boh­run­gen fol­gen und Pro­ben un­ter­sucht wer­den.

Die Ge­mein­de Wol­perts­wen­de hofft jetzt, dass die Ve­r­un­rei­ni­gun­gen des Bo­dens nicht zu groß sind. Doch durch die ori­en­tie­ren­de Alt­las­ten­un­ter­su­chung hat die Kom­mu­ne Grund zur An­nah­me, dass der Grund nicht stark be­las­tet sein dürf­te. Klar­heit wird es al­ler­dings erst mit dem Gut­ach­ten ge­ben. Es ist ein wich­ti­ger Baustein, der Klar­heit ver­schaf­fen wird, was mit dem Ge­län­de in Mo­chen­wan­gen wird. Ne­ben der Alt­las­ten­un­ter­su­chung wer­den un­ter an­de­rem noch ein ar­ten­schutz­recht­li­ches Gut­ach­ten, ein Bo­den­gut­ach­ten und ein na­tur­schutz­recht­li­ches Gut­ach­ten er­stellt.

Wenn al­le Gut­ach­ten bei­ein­an­der sind, kann in die ge­naue­ren Pla­nun­gen ein­ge­stie­gen wer­den, ob Wohn-, Ge­wer­be- oder Misch­ge­biet. Al­ler­dings dürf­te ein rei­nes Ge­wer­be­ge­biet wie mehr­fach be­rich­tet schwie­rig in der Um­set­zung sein, da die ein­zi­ge Zu­brin­ger­stra­ße di­rekt durch ein Wohn­ge­biet führt und zu­dem die Er­schlie­ßung schwie­rig sein dürf­te.

AR­CHIV­FO­TO: PRI­VAT

Ein Bild aus ver­gan­ge­nen Ta­gen: Als in der Pa­pier­fa­brik Mo­chen­wan­gen noch ge­ar­bei­tet wur­de.

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