Trumps ers­te Ka­bi­netts­sit­zung führt zu Spott

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

US-Prä­si­dent Do­nald Trump und sei­ne Ka­bi­netts­mit­glie­der ha­ben sich mit ei­ner bi­zar­ren Ka­bi­netts­sit­zung Hohn und Spott im In- und Aus­land ein­ge­han­delt. Trump hat­te erst­mals sein ge­sam­tes Ka­bi­nett um sich ver­sam­melt. Wie bei ei­ner Schul­ver­an­stal­tung bat er vor lau­fen­den Ka­me­ras sei­ne Ka­bi­netts­kol­le­gen um ei­ne Vor­stel­lungs­run­de. Die Mi­nis­ter nutz­ten die­se, um in über­trie­ben-über­schwäng­li­cher Wei­se dem Prä­si­den­ten zu hul­di­gen. Vi­ze­prä­si­dent Mi­ke Pence et­wa er­klär­te, es sei „das größ­te Pri­vi­leg sei­nes Le­bens, als Vi­ze­prä­si­dent dem Prä­si­den­ten zu die­nen, der sei­ne Ver­spre­chen dem Volk ge­gen­über ein­löst.“Trump ver­teil­te sei­ner­seits Lob, wie man es üb­li­cher­wei­se Schul­kin­dern zu­teil wer­den lässt. „Good job!“, sag­te er zum Chef der Um­welt­be­hör­de EPA, Scott Pruitt. Kom­men­ta­to­ren be­zeich­ne­ten die Sit­zung als „pein­lich“. Der ehe­ma­li­ge Be­ra­ter von Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma, Da­vid Axel­rod, er­klär­te: „Auf mich wirk­te das nord­ko­rea­nisch.“In dem kom­mu­nis­ti­schen Land gibt es ei­nen aus­ufern­den Per­so­nen­kult um Macht­ha­ber Kim Jong-un. (dpa)

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