In­nen­mi­nis­ter in Kiel schal­tet Jus­tiz ein

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

KIEL (dpa) - We­gen der mög­li­chen Über­wa­chung von Jour­na­lis­ten durch Schles­wig-Hol­steins Lan­des­po­li­zei hat In­nen­mi­nis­ter Stefan Studt (SPD) die Jus­tiz ein­ge­schal­tet. In ei­ner per­sön­li­chen Er­klä­rung wies Studt ei­nen sol­chen Ver­dacht zu­rück. Hintergrund ist ein Katalog von 18 Fra­gen zu ei­ner Ro­ckerAf­fä­re bei der Lan­des­po­li­zei, den die „Kie­ler Nachrichten“(KN) an sein Haus ge­schickt ha­ben. Die Af­fä­re be­gann, als Ex-Pi­ra­ten-Frak­ti­ons­chef Patrick Brey­er dem Lan­des­kri­mi­nal­amt und des­sen ExVi­ze­chef Ralf Höhs An­fang Mai Ak­ten­ma­ni­pu­la­ti­on im Zu­ge von Ro­cker-Er­mitt­lun­gen im Jahr 2010 zu ei­ner Mes­ser­ste­che­rei in Ne­u­müns­ter vor­warf. Die ent­las­ten­de Aus­sa­ge ei­nes In­for­man­ten aus der Sze­ne zu­guns­ten von zwei Be­schul­dig­ten sei teil­wei­se un­ter­drückt wor­den.

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