Grü­ne stre­ben Platz drei an

Wahl­pro­gramm steht – Cem Öz­de­mir: Ei­nig wie sel­ten

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

BERLIN (sal) - Die Grü­nen ha­ben sich auf ih­rem Wahl­par­tei­tag hin­ter ih­re Par­tei­spit­ze ge­stellt und ihr Wahl­pro­gramm mit gro­ßer Mehr­heit ver­ab­schie­det. Sie for­dern un­ter an­de­rem den Aus­stieg aus der Koh­le bis 2030, das Aus für Ver­bren­nungs­mo­to­ren ab 2030 so­wie die Ehe für al­le. Ge­gen das Aus für neue Ben­zi­ner und Die­sel hat­te sich Ba­den-Würt­tem­bergs Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann ge­wandt, der das Ziel für nicht mach­bar hält.

Die Grü­nen wol­len bei der Bun­des­tags­wahl drit­te Kraft wer­den und schlie­ßen künf­ti­ge Bünd­nis­se mit der Uni­on und der FDP nicht aus. An­trä­ge da­ge­gen fan­den kei­ne Mehr­heit. „Wenn al­le im­mer al­les aus­schlie­ßen, bleibt es bei der gro­ßen Ko­ali­ti­on“, warn­te Par­tei­chef Cem Öz­de­mir. „So viel Ei­nig­keit wie jetzt gab es bei den Grü­nen sel­ten“, sag­te Öz­de­mir nach dem Par­tei­tag im Interview mit der „Schwä­bi­schen Zei­tung“.

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