Min­des­tens 3300 To­te durch Ge­walt im Sü­den Kon­gos

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

GENF (epd) - Die Ge­walt im Sü­den des Kon­go hat den UN zu­fol­ge grau­en­haf­te Aus­ma­ße an­ge­nom­men. Ei­ne von Kon­gos Re­gie­rung aus­ge­rüs­te­te Mi­liz über­fal­le ge­zielt An­ge­hö­ri­ge be­stimm­ter Volks­grup­pen in der Ka­sai-Re­gi­on, sag­te der UN-Hoch­kom­mis­sar für Men­schen­rech­te, Seid Ra'ad al-Hus­sein, am Di­ens­tag in Genf. Flücht­lin­ge hät­ten von bru­ta­len Mas­sa­kern be­rich­tet, bei de­nen Zwei­jäh­ri­gen die Glied­ma­ßen ab­ge­hackt und Schwan­ge­ren Fö­ten aus dem Leib ge­schnit­ten wor­den sei­en. Seit dem Aus­bruch schwe­rer Kämp­fe 2016 sind in den drei Ka­sai-Pro­vin­zen min­des­tens 3300 Men­schen ge­tö­tet wor­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.