Zahl der In­sol­ven­zen sinkt

Aber vie­le Deut­sche kämp­fen wei­ter ge­gen Schul­den

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

FRANKFURT (AFP/dpa) - Die In­sol­ven­zen von Un­ter­neh­men und Ver­brau­chern in Deutsch­land ge­hen zu­rück. Wie die Aus­kunf­tei Cre­dit­re­form am Mitt­woch mit­teil­te, gab es im ers­ten Halb­jahr die­ses Jah­res 10 300 Fir­men­in­sol­ven­zen, das wa­ren 5,9 Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jah­res­zeit­raum. Die Ver­brau­cher­insol­ven­zen gin­gen so­gar um 7,5 Pro­zent zu­rück, auf 36 300 zwi­schen Ja­nu­ar und Ju­ni. Der Aus­kunf­tei zu­fol­ge pro­fi­tier­ten die Ver­brau­cher von ei­ner nied­ri­gen Ar­beits­lo­sig­keit und stei­gen­den Re­al­löh­nen.

Den­noch ste­cken vie­le Deut­sche wei­ter in der Schul­den­fal­le fest. „Der pri­va­te Schul­den­berg ist je­doch nach wie vor hoch“, sag­te Cre­dit­re­for­mGe­schäfts­füh­rer Vol­ker Ul­bricht. Auch die seit 1. Ju­li 2014 gel­ten­de In­sol­venz­re­form, die da­zu füh­ren soll­te, dass zah­lungs­un­fä­hi­ge Ver­brau­cher ih­re Schul­den ra­scher los­wer­den, hat dar­an of­fen­bar we­nig ge­än­dert.

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