Stick­oxi­de

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

Nach Stuttgart er­wägt nun auch Mün­chen Fahr­ver­bo­te für Die­sel­fahr­zeu­ge, die die jüngs­te Ab­gas­norm Eu­ro 6 nicht er­fül­len. Hin­ter­grund sind neue Mess­wer­te vor al­lem zum ge­sund­heits­schäd­li­chen Stick­stoff­di­oxid. Die­ses reizt un­ter an­de­rem die Atem­we­ge. Laut Um­welt­bun­des­amt ist das vor al­lem für Asth­ma­ti­ker ein Pro­blem, da Stick­stoff­di­oxid da­zu bei­trägt, dass die Bron­chi­en sich ver­en­gen. Es ver­stärkt All­er­ge­ne, schä­digt Schleim­häu­te und reizt die Au­gen. Ist man Stick­stoff­di­oxid län­ger aus­ge­setzt, kann es laut Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um die Lun­gen­funk­ti­on be­ein­träch­ti­gen und zu chro­ni­schen Herz-Kreis­lauf­Er­kran­kun­gen füh­ren. Die Stadt mit der höchs­ten Stick­stoff­di­oxid-Be­las­tung in Deutsch­land ist laut Um­welt­bun­des­amt Stuttgart. Am Neckar­tor wur­den 82 Mi­kro­gramm pro Ku­bik­me­ter ge­mes­sen. Da­hin­ter fol­gen Mün­chen (80 Mi­kro­gramm pro Ku­bik­me­ter an der Lands­hu­ter Al­lee) und Reut­lin­gen (66 Mi­kro­gramm pro Ku­bik­me­ter an der Le­der­stra­ße Ost). (lsw)

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