Neue ame­ri­ka­ni­sche Selbst­si­cher­heit in Sy­ri­en

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - MEINUNG & DIALOG -

Zum Sy­ri­en-Kon­flikt meint die nie­der­län­di­sche Zei­tung „de Volks­krant“: „Die un­ter US-Prä­si­dent Do­nald Trump ge­stärk­te ame­ri­ka­ni­sche Selbst­si­cher­heit in Sy­ri­en deu­tet dar­auf hin, dass die USA in die­sem Kon­flikt als ernst­zu­neh­men­de Kraft zu­rück­ge­kehrt sind. Und zwar ähn­lich wie Russ­land mit ge­wis­sen Zie­len. Die Reich­wei­te der ira­ni­schen Am­bi­tio­nen – am letz­ten Wo­che­n­en­de feu­er­te Te­he­ran sechs Ra­ke­ten ab auf das Ge­biet der ISTer­ror­mi­liz in Sy­ri­en – ist noch un­kla­rer. Russ­land und der Iran ha­ben ei­ne ent­schei­den­de Rol­le bei der Stüt­zung des Re­gimes von As­sad über­nom­men. Deut­li­che ame­ri­ka­ni­sche Si­gna­le, die ih­nen zei­gen, dass ihr Spiel­raum be­grenzt ist, könn­ten das po­li­ti­sche End­spiel vor­an­trei­ben. Aber bis es so­weit ist, kann viel schief­ge­hen. Um Fehl­grif­fen (...) zu­vor­zu­kom­men, ist es wich­tig, dass die USA ih­re Zie­le in Sy­ri­en kla­rer be­nen­nen und dass die USA und Russ­land die mi­li­tä­ri­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le of­fen­hal­ten.“

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