Stadt mie­tet kreis­ei­ge­ne Un­ter­künf­te in Oder­stra­ße und am Herz­mann­ser Weg an

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN -

Weil der Land­kreis künf­tig die Ver­tei­lungs­quo­ten der Flücht­lin­ge auf die Kom­mu­nen nicht mehr nach zur Ver­fü­gung ste­hen­den Plät­zen, son­dern nach „Köp­fen“be­rech­net, muss die Stadt Wangen rein rech­ne­risch bis zum Jah­res­en­de 103 Men­schen in der An­schluss­un­ter­brin­gung zu­sätz­lich auf­neh­men. Da we­gen ak­tu­ell nied­ri­ge­rer Zu­wan­de­rungs­zah­len die kreis­ei­ge­nen Erst­un­ter­künf­te nicht ge­füllt sind oder leer ste­hen, wird Wangen we­gen des stei­gen­den Platz­be­darfs zwei Un­ter­künf­te des Land­krei­ses an­mie­ten. Es geht um das Haus Oder­stra­ße 9, in dem die ers­ten Flücht­lin­ge in Wangen un­ter­ka­men, und um das Ge­bäu­de Herz­mann­ser Weg 53, al­so den kreis­ei­ge­nen Teil der Ge­mein­schafts­un­ter­kunft am Süd­ring. Da­mit, so OB Lang, kön­ne die Stadt die ge­for­der­te Quo­te in der An­schluss­un­ter­brin­gung er­rei­chen. (bee)

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