Rat­haus Eglofs ist nun ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein

Amts­ge­richt Ulm hat­te Be­den­ken we­gen Ver­wechs­lungs­ge­fahr mit der Ge­mein­de­ver­wal­tung

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - GEMEINDEN -

EGLOFS (sz/mek) - Nach über ei­nem Jahr ge­richt­li­cher Über­prü­fun­gen darf der Ver­ein Rat­haus Eglofs e.V. nun ganz of­fi­zi­ell die Er­gän­zung e.V. als ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein füh­ren. Die Be­stä­ti­gung hier­über wur­de dem Ver­ein nun zu­ge­stellt, teilt der Vor­sit­zen­de des Ver­eins, Ni­co­las Rie­ther, mit. Vor­aus­ge­gan­gen war die üb­li­che An­mel­dung beim für das Ver­eins­re­gis­ter zu­stän­di­gen Amts­ge­richt in Ulm. Die­ses hat­te al­ler­dings Be­den­ken hin­sicht­lich der Na­mens­ge­bung des Ver­eins. Es be­stün­de ei­ne zu gro­ße Ver­wechs­lungs­ge­fahr mit be­zie­hungs­wei­se zur Ge­mein­de­ver­wal­tung, ar­gu­men­tier­te das Amts­ge­richt Ulm.

Meh­re­re Stel­lung­nah­men des Ver­eins als auch „po­si­ti­ve Stel­lung­nah­men“des Land­rats­amts Ra­vens­burg so­wie der Ge­mein­de Ar­gen­bühl lie­ßen es aus Sicht des nächst­in­stanz­li­chen Ober­lan­des­ge­rich­tes in Stuttgart aber als ver­tret­bar er­schei­nen, die Be­den­ken des Amts­ge­rich­tes hin­ten­an­zu­stel­len. Der Vor­sit­zen­des des Ver­eins, Ni­co­las Rie­ther be­merk­te da­zu: „Wir ha­ben recht und wir ha­ben es nun auch be­kom­men!“

Hin­ter­grund der Be­den­ken vom Amts­ge­richt Ulm war die Tat­sa­che, dass der Ver­ein Rat­haus Eglofs mit sei­nem Bür­ger­bü­ro in den Räu­men des Eg­lofser Rat­hau­ses in Tei­len auch Auf­ga­ben in Ab­spra­che und für die Ge­mein­de Ar­gen­bühl über­nimmt. Schließ­lich ha­be man be­grün­det, „dass wir zu­recht auch Auf­ga­ben der Ge­mein­de über­neh­men“, so Rie­ther. Dar­über hin­aus eta­bliert sich das Bür­ger­bü­ro als Ser­vice für Ver­ei­ne am Ort. Es bie­tet Ver­wal­tungs­tä­tig­kei­ten für die­se, so­dass sich Ver­ant­wort­li­che in den Ver­ei­nen wie­der ver­stärkt dem ei­gent­li­chen Ver­eins­zweck wid­men kön­nen. Ein neu­es Be­stä­ti­gungs­feld des Ver­eins könn­te die Un­ter­stüt­zung bei ver­eins­recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen sein.

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