Ifo-Ge­schäfts­kli­ma bricht Re­kor­de: Hoch­stim­mung in deut­schen Fir­men

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (dpa) - Die deut­sche Wirt­schaft setzt ih­ren Hö­hen­flug fort. Der ifo-Ge­schäfts­kli­ma­in­dex stieg im Ju­ni wei­ter von 114,6 auf 115,1 Punk­te und über­bot da­mit den Re­kord­wert des Vor­mo­nats. Die Un­ter­neh­men be­ur­teil­ten ih­re Ge­schäfts­la­ge noch ein­mal deut­lich bes­ser und zeig­ten sich noch op­ti­mis­ti­scher für das kom­men­de hal­be Jahr, teil­te das ifo-In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung am Mon­tag in München mit.

„In den deut­schen Chef­eta­gen herrscht Hoch­stim­mung“sag­te ifo-Prä­si­dent Cle­mens Fu­est. Die be­frag­ten In­dus­trie­un­ter­neh­men sei­en mit ih­ren Ge­schäf­ten sehr zu­frie­den und für die kom­men­den Mo­na­te zu­ver­sicht­li­cher. „Die Nach­fra­ge und der Auf­trags­be­stand ent­wi­ckel­ten sich sehr gut. Die Pro­duk­ti­ons­plä­ne blei­ben ex­pan­siv aus­ge­rich­tet.“

Im Groß­han­del stieg der Ge­schäfts­kli­ma­in­dex auf den höchs­ten Wert seit dem Jahr 2010. Auch „die Ein­zel­händ­ler wa­ren deut­lich zu­frie­de­ner mit ih­ren lau­fen­den Ge­schäf­ten. Die Er­war­tun­gen wa­ren so op­ti­mis­tisch wie seit Sep­tem­ber 2015 nicht mehr“, sag­te Fu­est.

Nur die Bau­be­trie­be kor­ri­gier­ten ih­re Ein­schät­zung der La­ge und der Aus­sich­ten „auf ho­hem Ni­veau leicht nach un­ten“. Auf­grund der sehr gu­ten Auf­trags­la­ge sei mit stei­gen­den Prei­sen zu rech­nen.

In der ver­gan­ge­nen Wo­che hat­te das ifo-In­sti­tut be­reits sei­ne Kon­junk­tur­pro­gno­se an­ge­ho­ben: Die For­scher rech­nen jetzt mit 1,8 Pro­zent Wirt­schafts­wachs­tum in die­sem und 2,0 Pro­zent im nächs­ten Jahr, ge­trie­ben von der Kon­sum­nach­fra­ge, der Bau­tä­tig­keit und zu­neh­mend auch wie­der vom Ex­port.

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