WLAN-Sys­tem Goog­le Wi­fi kommt nach Deutsch­land

Ein­zel­ne Ge­rä­te kön­nen Teil ei­nes Mesh-Netz­wer­kes wer­den – Steue­rung per App

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - MULTIMEDIA - Von Chris­toph Dern­bach

BER­LIN (dpa) - Goog­le bringt sei­nen WLAN-Bau­kas­ten Goog­le Wi­fi nach Deutsch­land. Das er­wei­ter­ba­re Sys­tem aus un­ter­ein­an­der ver­netz­ba­ren WLAN-Rou­tern soll bes­se­re Netz­ab­de­ckung in der Woh­nung bie­ten und setzt auf ein­fa­che Ein­rich­tung per Smart­pho­ne-App.

Kom­pak­te Ge­rä­te­grö­ße

Statt ei­nem ecki­gen Kas­ten mit blin­ken­den LED ist je­der Zu­gangs­punkt von Goog­le Wi­fi ei­ne run­de wei­ße Plas­tik­do­se von der Grö­ße ei­nes or­dent­li­chen Ham­bur­gers.

Je­des Ein­zel­ge­rät kann als Zu­gangs­punkt oder als Teil ei­nes Mes­hNetz­werks ge­nutzt wer­den. Der Wech­sel von Kno­ten­punkt zu Kno­ten­punkt fin­det flie­ßend statt. Das ge­sam­te Netz­werk hat ei­nen Na­men. Goog­le Wi­fi funkt si­mul­tan im zwei-, vier- und fünf-Gi­ga­hertz-Band, je­des Ge­rät ver­fügt au­ßer­dem über zwei Gi­ga­bit-LAN-Ports. Ge­gen über­füll­te Funk­ka­nä­le sucht das Sys­tem al­le fünf Mi­nu­ten nach dem bes­ten Ka­nal. Zum Be­trieb ei­nes Goog­le Wi­fi ist ein Goo­gle­kon­to nö­tig, an das die Ge­rä­te ge­kop­pelt wer­den. Über die Kon­troll-App las­sen sich Dia­gno­se­da­ten und Funk­tio­nen stän­dig ab­ru­fen. Hier lässt sich auch die Men­ge der von Goog­le er­ho­be­nen Nut­zungs­da­ten re­geln.

Goog­le Wi­fi ver­fügt über kein in­te­grier­tes Modem und setzt für den Be­trieb ein vor­han­de­nes Ka­bel-, DSL- oder Fi­ber­mo­dem vor­aus, an das es per LAN-Ka­bel an­ge­steckt wird. Ein Ein­zel­ge­rät kos­tet 139 Eu­ro, der Zwei­er­pack 249 Eu­ro.

FO­TO: LINO MIRGELER

Goog­le Wi­fi ist der Ver­such des In­ter­ne­trie­sen, WLAN ein­fach zu ma­chen und bes­se­re Si­gnal­ab­de­ckung in der Woh­nung zu lie­fern.

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