UN kür­zen Etat für Frie­dens­mis­sio­nen um 600 Mil­lio­nen Dol­lar

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

NEW YORK (dpa) - Die Ver­ein­ten Na­tio­nen kür­zen ihr Bud­get für die 16 welt­wei­ten Frie­dens­mis­sio­nen um 600 Mil­lio­nen Dol­lar (523 Mil­lio­nen Eu­ro). Die UN-Voll­ver­samm­lung in New York hat ei­nem Etat von 6,8 Mil­li­ar­den Dol­lar (5,9 Mil­li­ar­den Eu­ro) ab Ju­li bis Ju­ni 2018 ge­bil­ligt. In den kom­men­den Mo­na­ten will sie vor­aus­sicht­lich wei­te­re 500 Mil­lio­nen Dol­lar frei­ge­ben. Da­mit fällt das Bud­get für die Frie­dens­mis­sio­nen von 7,9 auf et­wa 7,3 Mil­li­ar­den Dol­lar (6,4 Mil­li­ar­den Eu­ro).

Vor al­lem die USA hat­ten sich un­ter Füh­rung ih­rer UN-Bot­schaf­te­rin Nik­ki Ha­ley für die­se Kür­zun­gen stark ge­macht, wäh­rend EU-Län­der we­ni­ger dras­ti­sche Ein­schnit­te durch­set­zen woll­ten. „Wir sind froh, dass die Eu­ro­päi­sche Uni­on er­reicht hat, was wir woll­ten“, sag­te Ita­li­ens UN-Bot­schaf­ter Se­bas­tia­no Car­di.

Die Blau­hel­me sind der­zeit vor al­lem in Afri­ka und dem Na­hen Os­ten im Ein­satz, aber auch auf Hai­ti, Zy­pern und im Ko­so­vo. Ha­ley hat­te bei An­hö­run­gen im Ab­ge­ord­ne­ten­haus ge­sagt, ein An­teil der USA von 25 statt der­zeit 28,5 Pro­zent an welt­wei­ten Ein­sät­zen sei „nach­hal­tig“.

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